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Dossier Coronavirus SARS-CoV-2   Stand:
23.10.2021 07:21
   Hintergrund   Unterricht   Bezug zur Agenda 21  
Aktuelles/ Archiv   Daten/Statistiken   Links
Staaten weltweit
Europa  Deutschland

   
Coronavirus: Weltkarte, Welt-Data
COVID-19-Pandemie ab 2019
Das Center for Systems Science and Engineering (CSSE)
an der Johns-Hopkins University (JHU) bietet
laufend aktualisierte Daten
COVID-19-Daten:  Rangliste der Staaten
Tag* Stand
642
23.10.2021 07:21
641
22.10.2021 07:21
  * Tag 1 = 21.01.20
Zählung der WHO
  Infizierte (neu) Tote (neu)
WE¹ 
242 971 075 (486 782) 4 938 270 (8 702)
US²
45 400 506 (99 508) 735 374 (2 157)
RU³
8 041 581 (36 205) 224 369 (1 038)
DE
4 462 324 (15 093) 95 081 (86)
1 Welt inkl. "Sonstige" (Kreuzfahrtschiffe, Olympiade)  
2 meiste Infizierte, meiste Tote  3 meiste Tote in EUROPA
WHO: täglicher Report   
Nr.:275 22.10.2021
WHO: Zahlen/Weltkarte
RKI: Zahlen: DE CN Welt
 Risikogebiete
Pandemie-Verlauf (en.)
Epidemie-Deutschland
Daten: BM  TS  SZ  ZO  
Infizierte: 193 Länder
Top10 
US 45 400 506 (99 508), IN 34 159 562 (32 112), BR 21 711 843 (14 502), UK 8 730 787 (48 992), RU 8 041 581 (36 205), TR 7 800 766 (28 192), FR 7 215 584 (6 458), IR 5 844 589 (11 064), AR 5 278 910 (1 385), ES 4 997 732 (2 556), ... weitere
Tote: 193 Länder 
Top10 
US 735 374 (2 157), BR 605 139 (460), IN 453 708 (897), MX 285 953 (284), RU 224 369 (1 038), PE 200 003 (58), ID 143 153 (33), UK 139 743 (181), IT 131 763 (39), CO 126 994 (35), ... weitere
    
Ausbreitung von SARS-CoV-2:    WeltEuropaDeutschland
   China-Karte China-Karte: Wuhan/ Hubei Wuhan/Hubei Ursprungsort des neuen Coronavirus: Wuhan (China)
Das neue Coronavirus 2019-nCoV (ab 11.02.20: SARS-CoV-2) hat nach bisherigem Stand auf einem Fisch- und Wildtiermarkt in Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei im Dezember 2019 die erste registrierte Infektionwelle ausgelöst [19]. Deutlich früher, wahrscheinlich schon im Oktober 2019, ist das Virus zum ersten Mal vom Tier auf den Mensch übergesprungen. Als primärer Wirtsorganismus gilt eine Fledermausart. Als einer der ersten vermutete der Augenarzt Li Wenliang ein neues Virus als Ursache für Erkrankungen der Lunge bei Patienten seiner Klinik, die zuvor den Tiermarkt in Wuhan besucht hatten. Er und seine KollegInnen informierten über die neue Krankheit in Internet-Foren und warnten vor einer epidemischen Ausbreitung wie bei SARS 2002/03. Statt sofort wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche zu ergreifen, maßregelten die Behörden Li Wenliang wegen der "Verbreitung von Gerüchten" und verordneten Stillschweigen [1]
Bei der Behandlung seiner Patienten infizierte sich Li Wenliang mit dem neuen Virus und verstarb am 07.02.20 an den Folgen der Erkrankung im Alter von 33 Jahren. Er wird in weiten Teilen der Bevölkerung als Volksheld und Märtyrer verehrt [3].
    
nCoV-Ausbreitung
am 23.01.20


WHO: Report-3
Da Wuhan (EW 8,7M, Rg7) [8] zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte (Karte) Chinas zählt [9] , konnte sich das Virus im Umfeld verstärkter Reisetätigkeiten zum Neujahrsfest (25.01.20) in wenigen Tagen in viele Regionen Chinas ausbreiten, über Fernflüge dann auch in Länder weltweit [2].
Die WHO begann am 21.01.20 (Tag 1) mit der laufenden Berichterstattung zur Epidemie (täglicher Report s.o.) und rief am 30.01.20 (Tag 10) die "Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite" (PHEIC) aus. Am 11.02.20 (Tag 22) wurde der engültige Name für das neue Coronavirus und die verursachte Krankheit definiert: "SARS-CoV-2" und "COVID-19" (Coronavirus disease 2019).
Am 11.03.20 (Tag 51) erklärte die WHO die Epidemie zur Pandemie mit dem Hinweis: "Wir sind tief besorgt über den alarmierend hohen Grad sowohl der Ausbreitung und Schwere als auch der Untätigkeit." [14] Zu diesem Zeitpunkt waren knapp 120.000 Infizierte in 113 Ländern und 3162 Tote registriert.
  
zum SeitenanfangCOVID-19 Pandemie weltweit
  Inzwischen hat sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 in fast alle Länder der Erde ausgebreitet: Länder-Ranglisten | COVID-19-Verlauf vieler Länder
 



Markante Fallzahlen weltweit in Millionen (M)
Datum
WHO Tag*
Diff.
Tage
Infizierte
(kumuliert)
21.01.20
1
0
  0
28.06.20
160
159
10
11.08.20
204
44
20
18.09.20
242
38
30
19.10.20
273
31
40
09.11.20
294
21
50
26.11.20
311
17
60
12.12.20
327
16
70
26.12.20
341
14
80
11.01.21
357
16
90
26.01.21
372
15
100
19.02.21
396
24
110
16.03.21
421
25
120
03.04.21
439
18
130
17.04.21
453
14
140
30.04.21
466
13
150
13.05.21
479
11
160
30.05.21
496
17
170
25.06.21
522
26
180
19.07.21
546
24
190
05.08.21
563
17
200
20.08.21
578
15
210
 
Datum
WHO
Tag*
Diff.
Tage
Tote
(kumuliert)
21.01.20
1
0
   0,00   
05.05.20
106
105
0,25
28.06.20
160
54
0,50
13.08.20
206
46
0,75
29.09.20
253
47
1,00
08.11.20
293
40
1,25
04.12.20
319
26
1,50
26.12.20
341
22
1,75
15.01.21
361
20
2,00
03.02.21
380
19
2,25
26.02.21
403
23
2,50
26.03.21
431
28
2,75
17.04.21
453
22
3,00
07.05.21
473
20
3,25
27.05.21
493
20
3,50
09.06.21
506
13
3,75
08.07.21
535
29
4,00
05.08.21
563
28
4,25
30.08.21
588
25
4,50
28.09.21
617
29
4,75
* Zählung der WHO: Tag 1 = 21.01.2020
(Nr. der täglichen Reporte bis 16.8.20, danach wöchentlich)
TagNr(2020)
=
WHO-Tag + 20
TagNr(2021)
=
WHO-Tag + 20 - 366
296
=
642 + 20 - 366

Quelle: Fallzahlen der JHU

 
Vergleich mit
früheren Pandemien

Die Fallzahlen übersteigen bei weitem jene der Schweinegrippe 2009/10 (Infizierte: 3,0 M; Tote: 0,018 M) und der Grippewelle 2017/2018 (Tote: 0,3 bis 0,7 M), die bisher opferstärksten Pandemien im 21. Jahrhundert (vgl. Liste).
Die Schwelle 3 Million Tote (bei hoher Dunkelziffer) wurde am 17.4.21 überschritten und damit Größenordnungen erreicht wie bei den opferstärksten Pandemien nach der Spanischen Grippe 1918/19 (25-50 M Tote):
1957/58: Asiatische Grippe: 1-2 M;
1961-90: Cholera: mehrere M;
1968-70: Hongkong-Grippe: 1 M;
seit 1980: AIDS: 36 M.
Da die pcm-Werte einiger der bevölkerungsreichsten Länder (z.B. IN, ID, PK, NG) vergleichsweise niedrig sind, ist dort eine hohe Dunkelziffer zu vermuten. Da die zweite und weitere Wellen der Virusausbreitung, auch wegen Mutation, bisher nicht hinreichend eingedämmt werden konnten, ist zunächst mit einem weiteren Anwachsen der Opferzahlen in Größenordnungen etwa wie zuletzt zu rechnen, also ca. ¼ Million Tote alle 29 Tage. Eine wirksame Eindämmung der COVID-19-Pandemie wird vermutlich erst durch fortschreitendes weltweites Impfen erreicht werden.
  

SZ-Grafik:
SZ-Grafik
In der Zeitleiste (SZ-Grafik 24.01.20) sind Daten vergangener Epidemien eingetragen
Zeitraum
Region/ Land
Erkrankte
Tote
Letal.¹
SARS (CoV-1)
2002/03
weltweit
8.437
813
9,6%
Schweinegrippe
2009/10
weltweit
3.075.000²
18.449
0,6%
EHEC
2011
Deutschland
3.842
53
1,4%
Ebola
2014-16
Westafrika
28.610
11.308
39,5%
Ebola
seit 2018
DR Kongo/ Uganda
3.414
2.237
65,5%
Grippe
2017/18
Deutschland
334.000
25.100³
7,5%
Grippe
2019/20
Deutschland 13.350 32
0,2%
SARS-CoV-2
2020/21
weltweit 242.971.075 4.938.270 2,0%
 
1 Letalitätsquote = Tote/Erkrankte nach Daten der Tabelle (s.Abschnitt Letalität)
2 SZ-Grafik-"unbekannt" ersetzt durch 18.449/0,6%
[12]
3 SZ-Grafik-"25.000" ersetzt durch 25.100 (s. RKI 30.09.19)
  
Die COVID-19-Pandemie zum neuen Virus SARS-CoV-2 zeigt inzwischen Infizierte und Tote in weitaus höheren Größenordnungen als die Pandemie 2002/03 zum damaligen Virus SARS-CoV-1. Die Pandemie konnte damals unter Kontrolle gehalten werden durch schnelle effektive Reaktion auf die ersten Infektionen in China und die dadurch mögliche konsequente Nachverfolgung von Infektionsketten, unterstützt durch eine stringente und zupackende WHO unter Führung der energischen Gro Harlem Brundtland besonders gegenüber China, das auch damals anfangs versuchte, den Virusausbruch zu vertuschen und zu verharmlosen.
  
In Deutschland überstieg die Zahl der COVID-19-Toten (aktuell 95 081) bei weitem die Opferzahlen der bisher opferstärksten Epidemien seit der Spanischen Grippe*:
19.12.20 | 25.100 Tote: Grippewelle 2017/18
27.12.20 | 30.000 Tote: Asiatische Grippe 1957/58
21.01.21 | 50.000 Tote: Hongkong-Grippe (1968-70)
  
* 1918-1920: weltweit 25 bis 50 M Tote, darunter in Deutschland 0,3 bis 0,6 M.
 
zum SeitenanfangCOVID-19 Pandemie in Europa
  Die täglich aktualisierte Zeitreihe aus den Fallzahlen der JHU umfasst auch fast alle Staaten Europas, die in fünf Gruppen ausgewählt werden können:
    DE+Nachbarländer    EU-27    EU-28    EU-31    EUROPA
  
Datenstand:
06.10.2021, (teils Folgetag), für alle Daten/Karten im folgenden Abschnitt
Aktualisierung wöchentlich: ECDC Do 16:00 (teils Fr, abweichend bei Feiertagen)
ECDC-Weltkarte: COVID-19 14-Tage-Inzidenz
Karten/Daten
Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (engl. European Centre for Disease Prevention and Control) (ECDC) aktualisiert zeitnah (ab dem 17.12.20 nur noch wöchentlich donnerstags) die COVID-19-Fallzahlen von Staaten weltweit, darunter die Verteilung der COVID-19-Fälle bezogen auf die Kontinente sowie eine Weltkarte, in der die Länder gemäß 14-Tage-Inzidenz* gefärbt sind von Hellgelb bis Dunkelrot zur Stufung (20, 60, 120, 240, 480, 960). Außerdem werden die Fallzahlen länderweise gegliedert nach Kontinenten gelistet, innerhalb der Kontinente alphabetisch, so auch für Europa. Diese Daten stehen in den Dateiformaten XLSX, CSV, JSON und XML zum Download bereit.
ECDC-Europakarte: COVID-19 14-Tage-Inzidenz Zusätzlich werden die Regionen in 30 Ländern Europas (EU27+IS,NO,LI) erfasst, u.a. mit ihrer 14-Tage-Inzidenz*, zu der das ECDC ebenfalls wöchentlich eine Europakarte aktualisiert zur gleichen Stufung (20, 60, 120, 240, 480, 960) wie bei der Weltkarte.
Für die Ampelkennzeichnung der Regionen wird die Stufung (25, 50, 100, 150, 500) verwendet (s.Folgeabsätze). Sie dient als Grundlage für die Beschränkung der Freizügigkeit, z.B. im Grenz- und Reiseverkehr.
Europa (Ampel)
ECDC-EU-Ampelkarte: COVID-19 14-Tage-Inzidenz
Karten/Daten
Am 13.10.2020 beschloss die EU, den Schweregrad der COVID-19-Lage in den Regionen der EU27+IS,NO,LI (+UK bis Ende 2020) mit Ampelfarben (ab 2021 zusätzlich Dunkelrot) zu kennzeichen, wobei zwei Indikatoren kombiniert werden:
1) 14-Tage-Inzidenz* : ➊ [0-25) ➋ [25-50) ➌ [50-150) ➍ [150 -).
   ab 2021 erweitert:   ➊ [0-25) ➋ [25-50) ➌ [50-150) ➍ [150-500) ➎ [500 - ).
2) Test-Positiv-Rate** mit 2 Intervallen: ➊ < 4% ➋ ≥ 4%. (→ Infos/Erklärung)
Seit dem 15.10.20 bietet das ECDC auf einer Extraseite wöchentlich eine entsprechende Europakarte mit den Regionen in Ampelfarben.
*  Summe der Neuinfektionen der letzten 14-Tage pro 100.000 Einwohner
** Anteil der positiven an allen Tests auf COVID-19 in %
  
Europa (Regionen)
ECDC-Europakarte Regionen: COVID-19 14-Tage-Inzidenz
Karten/Daten
Ergänzend zur Ampel-Karte aktualisiert das ECDC wöchentlich Europakarten zu verschiedenen Indikatoren, darunter die 14-Tage-Inzidenz, der Haupt-Indikator für die Ampel-Kennzeichnung. In der Karte sind die Regionen der 30 ECDC-Länder (EU27+IS,NO,LI) gefärbt von Hellgelb bis Dunkelrot zur Stufung (25,50,100,150,500).



   
zum SeitenanfangCOVID-19 Pandemie in Deutschland
  Zum COVID-19 Verlauf in Deutschland wird täglich eine Zeitreihe aus den Fallzahlen der JHU aktualisiert und daraus weitere Kennzahlen berechnet zu Infizierten und Toten, darunter auch die 7-Tage- und 14-Tage-Inzidenz*
* Summe der Neu-Infektionen der letzten 7 bzw. 14 Tage pro 100.000 Einwohner
  
RKI-Dashboard
RKI-Dashoard
Ergänzend zur JHU-Zeitreihe für ganz Deutschland im Folgenden täglich aktualisierte Daten des RKI zu den 16 Bundesländern mit 38 Regierungsbezirken und 412 Kreisen
zur 7-Tage-Inzidenz, mit der Warn-, Risiko- und Hotspot-Gebiete definiert werden zusammen mit daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, besonders zur Beschränkung derjenigen Kontakte, bei denen ein erhöhtes Risiko der Infektion mit SARS-CoV-2 besteht.
       
Deutschland
Datenstand22.10.2021 00:00 Uhr (für alle RKI-Daten in diesem Abschnitt)
Aktuell (±Vortag)
Infizierte
4 437 280 (+19 572)
Tote
94 991 (+116)
Inzidenz
95,0 (+9,5)
Die 7-Tage-Inzidenz soll deutlich unter dem Grenzwert 50 bleiben, um die Pandemie hinreichend unter Kontrolle zu halten, d.h. dass Infektionsketten nachverfolgt werden können und medizinischen Kapazitäten nicht überlastet werden. Ab dem Warnwert 35 sollen verstärkte Maßnahmen ergriffen werden zur Eindämmung der Pandemie [17]. Grundlage dafür ist die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligem Kreis, wobei aktuell in der Debatte über einen Stufenplan für die Corona-Beschränkungen [18] folgende Intervalle unterschieden werden:
[0 - 5) [5 - 20) [20 - 35) [35 - 50) [50 - 100) [100 - 250) [250 - 500) [500 - )
gering mäßig erhöht Warngebiet Risikogebiet Hotspot Superspot Extrem
2 Kreise
0,5 %
3 Kreise
0,7 %
23 Kreise
5,6 %
55 Kreise
13,3 %
174 Kreise
42,2 %
140 Kreise
34,0 %
15 Kreise
3,6 %
0 Kreise
0,0 %
Aktuelles Inzidenz-Maximum = 456  (Allzeithoch = 885 [16] )
Inzidenz- 
Intervalle: 
Interaktive Wahl aus allen 412 Land- und Stadtkreisen mittels Inzidenzintervall, optional beschränkt auf Bundesland oder Regierungsbezirk durch NUTS-Code
Eingabe Intervall:
drei Varianten:
leeres Feld: unbegrenzt
| 30 - 50 |  von 30 bis unter 50;    | 30 - |  ab 30 aufwärts;    | - 50 |  bis unter 50
Eingabe NUTS.:
mit 1 oder
2 Zeichen: 
leeres Feld: alle 412 Kreise in Deutschland;
1: Bundesland: 1 Baden-W.  ...  9 Nieders.  A NRW  ...  G Thüringen
2: Regierungsbezirk, z.B.: 14 Tübingen    A2 Köln   D5 Leipzig
RKI-Kreiskarte-DE, 7-Tage-Inzidenz von COVID-19
412 Kreise
In der täglich aktualisierten Deutschlandkarte sind die 412 Kreise gemäß 7-Tage-Inzidenz gefärbt, wobei ab dem 26.11.20 der Bereich ≥ 100 durch die beiden zusätzlichen Stufen 250 und 500 verfeinert wurde.
bis 25.11.20: Hellgelb, Rottöne:       
Stufung [5, 25, 50, 100]
ab 26.11.20: Hellgelb, Rottöne, Lila: Stufung [5, 25, 50, 100, 250, 500]
Kennwerte:  Anzahl der Veränderungen zum Vortag*: −|=|+: 72|1|339.
Mittel = 100,7 (+9,9); Median = 79,4 (+7,2); Min = 0 (=0); Max = 455,7 (+37,5).
Top10: (± Vortag): ➊ Mühldorf a.Inn 455,7 (+54,4) ➋ Berchtesgadener Land 430,5 (+12,3) ➌ Traunstein 418,5 (+42,9) ➍ Straubing-Bogen 384,7 (+34,6) ➎ Miesbach 341 (+18) ➏ Rosenheim-S 314,7 (+51,9) ➐ Regensburg-S 293,3 (+43,1) ➑ Cham 292,2 (+5,5) ➒ Ilm 286,1 (+42,3) ➓ Rosenheim-L 283,2 (+21,1)
alle Kreise
* bei wieviel Kreisen die Inzidenz   gesunken | gleich geblieben | gestiegen ist
   im Vergleich zum Vortag
Bundesländer

7-Tage-Inzidenz (± Vortag)    Anzahl −|=|+*: 0|0|16.
TH 191,5 (+20,4) • BY 154,1 (+12,9) • SN 142 (+13,6) • BW 122,8 (+27,1) • BE 110,5 (+4,9) • ST 83,2 (+5,7) • HH 79,3 (+8,8) • BB 78,8 (+7,7) • HB 72,4 (+0,2) • HE 70,1 (+4,3) • RP 65,4 (+5,6) • NW 60,9 (+3,9) • MV 58,9 (+5) • NI 56,6 (+2,2) • SL 52,5 (+0,9) • SH 48,8 (+3,8)

* bei wieviel Ländern die Inzidenz gesunken | gleich geblieben | gestiegen ist
   im Vergleich zum Vortag
Datenquelle:
Basis-Fallzahlen (Infizierte, Tote) der 412 Kreise: RKI: Fallzahlen   Dashboard
Alle weiteren Werte (7-Tage-Inzidenz, Vergleich zum Vortag, Kennwerte, Stufenverteilung usw.) sowie die Daten für Deutschland und die Bundesländer werden hier berechnet aus den Fall- und Einwohnerzahlen der 412 Kreise, selektiert aus Wikimedia-Commons.
vollständig Geimpfte
54 728 050 ≙ 65,7%
≥ 1 Impfdosis
57 279 438 ≙ 68,8%

Stand: 19.10.2021
RKI und BMG aktualisieren zeitnah auf impfdashboard.de Daten und Infografiken zum Impf-Fortschritt in Deutschland gesamt und in den 16 Bundesländern:
tägliche und kumulierte Anzahl der Dosen bei Erst-/ Zweitimpfe; Impfquoten; Voll-/Teilgeimpfte; gelieferte/ verabreichte Impfdosen; Lieferungen der Impfstoffhersteller; Gruppen gemäß Impfpriorität (Altersgruppen, Gesundheits- und Pflegeberufe, Personen in Pflegeheimen oder mit Vorerkrankungen); Downloadbereich zu allen Quelldaten.
   
zum SeitenanfangHintergrund
 Globus Infografik 13738
Daten/Grafik

Das neue Coronavirus 2019-nCoV
Die Globus-Grafik informiert über das neue Virus, das wie SARS zu den Coronaviren zählt und daher ähnliche Merkmale aufweist bei Ansteckung (Tröpfcheninfektion durch hustende Infizierte) und Krankheitsverlauf (grippeähnliche Symotome, Husten bis zur Atemnot und Lungenentzündung, besondere Gefährdung von Älteren mit Vorerkrankungen). Daher könnte sich die bisherige Epidemie (en.) wie bei SARS schnell zur Pandemie ausweiten [7] .
Update: am 11.03.20 erklärte die WHO die Epidemie zur Pandemie (s.[14])
 
Hygiene gegen Coronavirus
 Globus Infografik 13782
06.03.20    (1635)
dpa-Globus 13782: Mit Hygiene gegen das Coronavirus
Wie bei anderen Viren (z.B. Grippe) helfen schon einfache Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Die Infografik gruppiert sie in zwei Phasen:
Vorbeugung: gründliches Händewaschen mit Seife; nicht ins Gesicht fassen; mindestens 2 m Abstand halten zu potenziell Infizierten; nicht teilen von Handtüchern, Besteck u.ä.; Räume regelmäßig gründlich (quer)lüften.
Bei Verdacht auf eigene Erkrankung: Nähe zu anderen meiden, zuhause bleiben; niesen/husten in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher, danach Hände waschen; draußen geeigneten Mund-Nasen-Schutz verwenden; kein Handgeben; Arztbesuch zuvor per Telefon abklären, um Ansteckung anderer in der Arztpraxis zu vermeiden.

Quelle: BZgA  RKI  | Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Gesundheit |
Coronavirus Kontaktpersonenen
 Globus Infografik 13783
06.03.20    (1634)
dpa-Globus 13783: Kontaktpersonen mit höherem Infektionsrisiko
Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 scheint sich auf Verbreitungsfähigkeit hin optimiert zu haben: lange Inkubationszeit von 2 bis 14 Tage; bei vielen Infizierten in der Anfangsphase nur geringe oder unspezifische, teils sogar nahezu keine Symptome, so dass Infizierte oft unbemerkt lange Zeit ansteckend sind, insbesondere auch Kinder, die meist nur einen milden Krankheitsverlauf zeigen. Um die Virus-Ausbreitung zu verlangsamen, empfiehlt das RKI daher für (potenziell) Infizierte sowie deren Kontaktpersonen eine 14 Tage (maximale Inkubationszeit) lange häusliche Isolation.
Als Kontaktperson gilt offiziell, wer Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten hatte ab zwei Tage, bevor bei diesem erste Symptome auftraten. Ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken, haben Kontaktpersonen, für die mindestens eine der folgenden Aussagen zutrifft:
- mindestens 15 Minuten lang direkter Kontakt (z.B. Gespräch)
- direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten (z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen)
- Tätige in Medizin und Pflege ohne Schutzausrüstung mit Abstand unter 2 Metern (z.B. Untersuchung)
- enges Zusammensein, z.B. beim Fliegen: dieselbe oder bis zur 2.Reihe davor/dahinter.

Quelle: Robert Koch-Institut  | Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Gesundheit |
Wikipedia-Grafik
Wikipedia

   SZ-Grafik
SZ 28.03.20
Abflachung der Pandemiekurve
Die Anzahl der Corona-Infizierten entwickelt sich angenähert und geglättet in einer glockenförmigen Kurve. Ohne Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung steigt die Zahl schnell an (blaue Kurve) und überschreitet bald die Kapazitätsgrenze des Gesundheitssystems, die als gestrichelte waagerechte Linie eingezeichnet ist. Mit Maßnahmen zur räumlichen Distanzierung (u.a. Schließung von Einrichtungen, Ausgehsperren, Kontaktverbote, Quarantänen u.ä.) kann die Virenausbreitung so verlangsamt werden, dass die Kapaziätsgrenze nicht überschritten wird (gelbe Kurve). Die vier Kurven in der SZ-Grafik für Deutschland [15] zeigen allerdings, dass die Coronakurve weitaus drastischer als in der obigen Grafik gesenkt und gestreckt werden muss, weil die Kapazitätsgrenze unter realen Verhältnissen deutlich weiter unten verläuft.
Die Infiziertenzahl steigt in der 1.Phase bis etwa zur Hälfte der maximalen Höhe der obigen glockenförmigen Kurve exponentiell (s.Exkurs*), in Deutschland z.B. hat sich die Anzahl in den 4 Tagen vom 13.3. (2369) bis 17.3.(7272) verdreifacht, das ist ein durchschnittlich täglicher Anstieg von 32,4%* bzw. eine Verdopplungszeit von rund 2,5 Tagen*.
Solch ein rasantes Wachstum ist nur so lange möglich, wie das Potenzial der noch Infizierbaren sehr groß ist. Je mehr Infiziert werden, desto kleiner wird dieses Potenzial und die tägliche Zahl der Neuinfizierten verringert sich laufend, was die 2. Phase kennzeichnet.
In der 2. Phase verringert sich "Basisreproduktionszahl", d.h. die Basis q* der Exponentialfunktion* wird kleiner und die Zahl der täglich Neuinfizierten geht immer weiter zurück bis auf schließlich null (q=1: konstante Funktion i(t) = i(0) ).
Wikipedia-Grafik
Wikipedia
In den ersten beiden Phasen, also bis zum Maximum, wird die Pandemiekurve durch das auch aus anderen Sachzusammenhängen (z.B. Bevölkerungswachstum) bekannte "Logistische Wachstum" modelliert.
Die 3.Phase, die Abklingphase, könnte dann z.B. durch eine an der Maximums-Hochgerade gespiegelt "Logistische Funktion" oder ggf. durch exponentiellen Zerfall angenähert werden:   i(t) = i(0)•qt mit q < 1.
Wie bei jeder Modellierung sollte beachtet werden, dass die Modelle auf bestimmten festen Parametern beruhen, die sich in der Realität während des Pandemieverlaufs verändern könnnen oder sollen, um die Kurve abzuflachen und in die Länge zu ziehen.
  
   * Exkurs in die Mathematik:
Exponentielles
Wachstum

Bezeichne p die Wachstumsrate, q = 1+p den Wachstumsfaktor pro Tag
und i(t) die Infiziertenzahl zur Zeit t. Exponentielles Wachstum wird dann beschrieben durch die Funktionsgleichung i(t) = i(0) • qt,  t ist die Anzahl der Tage ab festgelegtem Anfang. Aus den Zahlen oben für Deutschland folgt:
i(0) = 2369; i(4) = 7272; q4 = 3,070, also q = 4.Wurzel(3,070) = 1,324, (p = 0,324), mit der Funktionsgleichung: i(t) = 2369 • 1,324t,   t in Tagen ab dem 13.3.2020.
Die Verdopplungszeit t₂ berechnet sich wie folgt aus q:
Aus i(t₂) = 2•i(0) folgt 2•i(0) = i(0)•qt, durch Kürzen:  2 = qt₂ .
Logarithmieren ergibt : ln(2) = t₂ • ln(q),    also:     t₂ = ln(2) / ln(q)  = 2,47.
  ➔ aktuelle Wachstumsraten ausgewählter Staaten

Letalität
Stand:
23.10.2021 07:21

Die Letalität von COVID-19 wird berechnet als Quote Anzahl Toter/Anzahl Infizierter.
Bei der Ermittlung der beiden ins Verhältnis gesetzten Anzahlen gibt es einige Probleme: Da meist nur ein geringer Teil der Bevölkerung getestet wird, ist die Anzahl der tatsächlich Infizierten in einer Bevölkerungsgruppe meist sehr viel höher als die Anzahl der Registrierten. Die Dunkelziffer wird in etwa auf 5 bis 10 geschätzt, hängt jedoch entscheidend davon ab, in welchem Umfang getestet wird. Auch bei den Toten gibt es i.d.R. eine Dunkelziffer. Auch die Zahl jener, die mit aber nicht an COVID-19 gestorben sind, ist bisher oft nicht hinreichend genau abschätzbar, da bisher kaum obduziert wird. Hinzu kommt, dass jetzt Infizierte noch in den nächsten Tagen und Wochen sterben können, was den Zähler des Bruchs systematisch verkleinert. Die tatsächliche Letalität von COVID-19 kann also erst am Ende der Pandemie ermittelt oder zwischendurch durch eine repräsentative Untersuchung abgeschätzt werden unter Einbeziehung der oben genannten verzerrenden Faktoren.
Da die Sterblichkeit von COVID-19 aber ein sehr wichtiges Merkmal ist, vor allem um die erforderlichen medizinischen Kapazitäten bemessen zu können, wird sie mit der Case Fatality Rate (CFR) (Todesfallrate) grob geschätzt. Sie beträgt aktuell weltweit mit obigen Zahlen 4938270/242971075 = 2,0%, weniger als 9,6% bei der SARS-Pandemie 2002/03. Die tatsächliche Letalität wird efahrungsgemäß deutlich darunter liegen, weil viele Infizierte nicht erfasst werden (s.o.: hohe Dunkelziffer). Selbst unter entwickelten Ländern variiert die CFR erheblich, z.B. unter den OECD-Länder:
Südkorea: 2745/350476 = 0,8%; Japan: 18194/1717177 = 1,1%; USA 735374/45400506 = 1,6%; UK: 139743/8730787 = 1,6%; Italien: 131763/4733557 = 2,8% ; Mexiko: 285953/3777209 = 7,6%.
Bei einer vergleichsweise hohen Letalität - wie in Mexiko - ist zu vermuten, dass die Dunkelziffer nicht registrierter Infizierter besonders hoch ist.

Der CRF-Verlauf in den Ländern KR, JP, SG, TW (Gruppe), in denen von Anbeginn der Pandemie sehr häufig getestet und die Virusverbreitung effektiv nachverfolgt wurde, kann zur vorläufigen Schätzung der Letalität dienen: ca. 1% bis 2%.
Todesfallraten ausgewählter Staaten
  
Wirtschaft Gefährdung durch weltweite Lieferketten

 Globus Infografik 13050
Daten
Im Zuge der Globalisierung haben sich die Ökonomien von Ländern weltweit immer stärker vernetzt. Besonders China gilt als "Werkbank der Welt" und exportiert wichtige Vorprodukte insbesondere in Industrieländer, die auf stete Zulieferung angewiesen sind, denn durch die "Just-in-Time"-Produktion wurde die Lagerhaltung auf ein Minimum reduziert. China ist Deutschands wichtigstes Liefer- und drittwichtigstes Abnehmerland () (Rang 1 beim Handelsvolumen), eine Störung von Produktion und Konsum in China hat also starke Auswirkungen auf Deutschland. Ähnliches gilt für weitere Länder (wie USA, UK usw.).
  Viele Fabriken in China, besonders in der hauptsächlich betroffenen Provinz Hubei, haben ihre Produktion inzwischen eingeschränkt oder sogar eingestellt, darunter z.B. solche, die Elektronik, Batterien und andere Bauteile für die Autoproduktion in Deutschland herstellen. Betroffen ist auch die Logistik, z.B. fehlen die Arbeiter für das Verladen von Containern im Hafen von Wuhan, dem größten Binnenhafen Chinas.
Die Beeinträchtigung oder gar Unterbrechung von Lieferketten könnte bei einer längeren Coronaepidemie zur Rezension in Deutschland und darüber hinaus in Europa und weltweit führen [4] . Das Beipiel iPhone des Großkonzerns Apple zeigt exemplarisch, wie fragil die Weltwirtschaft inzwischen als Folge der Globalsierung ist [10] . Nicht nur Großkonzerne, auch viele mittelständische Unternehmen, besonders in Deutschland, sind inzwischen eng mit China vernetzt und werden daher stärker durch die Coronaepidemie wirtschaftlich beeinträchtig, die Firma Webasto nahe München sogar zusätzlich direkt durch COVID-19, da Mitarbeiter bei einem Meeting in der Firmenzentrale in Stockberg infiziert wurden durch eine Kollegin aus Shanghai, der Beginn der ersten Infektionskette in Deutschland und von sozialer Ausgrenzung von Webasto-Mitarbeitern und ihrem Umfeld [11] .
  
Arzeimittel Gefährliche Abhängigkeit von Arznei aus Fernost
Ein großer Teil der in Europa verwendeten lebenswichtigen Medikamente (oder deren Wirkstoffe) werden in China und Indien als Generika hergestellt. Da eine Reihe von Fabriken in China als Folge der Coronaepidemie ihre Produktion eingeschränkt oder eingestellt haben oder aufgrund des hohen Inlandbedarfs (z.B. bei Schutzmasken [5]) durch die Regierung gezwungen werden, für den heimischen Markt zu produzieren (z.B. Ausfuhrstopp auf Hygieneartikel), droht eine Verknappung von Medikamenten und sonstigen Apothekenprodukten auch in Deutschland [6]. Zur Vorsorge auf den Krisenfall sollte die durch die Globalisierung aktuell zu hohe Konzentration der Produktion besonders bei kritischen Wirkstoffen auf wenige Ländern wieder reduziert werden: wichtige Substanzen für Medikamente und diese selbst sollten wieder in Europa produziert werden, um die Resilienz des Gesamtsystems zu erhöhen.
   
zum SeitenanfangAnregungen und Materialien für den Unterricht
  Das Thema Coronaepidemie eignet sich gut, um an einem aktuellen wichtigen Problemkomplex fachbezogene und fächerübergreifende Inhalte im Unterricht zu behandeln und Kompetenzen einzuüben.
Dazu bietet die Webseite zur Vogelgrippe Anregungen, Vorschläge und Fragestellugen für vier Fächer(gruppen) ab Jahrgang 11 (z.T. ab Jahrgang 9): Biologie; Gesellschaftslehre/ Sozialwissenschaften/ Politik/ Erdkunde; Geschichte; Mathematik.
Die dortigen Inhalte können direkt auf die aktuelle Coronapandemie angewendet werden, allerdings sollte ein wichtiger Unterschied beachtet und herausgearbeitet werden: Bei der Vogelgrippe war die Virenübertragung von Mensch-zu-Mensch nur das bedrohliche Szenario, bei der jetzigen SARS-CoV-2 Pandemie ist sie Realität (wie bei der Spanischen Grippe 1918-1920), mit all den drastischen grundlegenden Folgen, die wir jetzt durchstehen müssen: sie reichen vom Individuum (soziale Distanzierung/ räumlich Abstand halten, Beschränkungen bis zur Quarantäne, Erkrankung) über Kommunen (massenweises Schließen von Einrichtungen aller Art und Betrieben mit drohender Konkurswelle und Vernichtung von Arbeitsplätzen), Regionen und Ländern bis in die globale Wirtschaft (Unterbrechung von Lieferketten, hohes Risiko einer neuen Weltwirtschafts- und Finanzkrise) und Gesellschaft (Sperrung von Grenzen, Ländern; weitgehende Beschränkungen im Flugverkehr und im Tourismus).
Seit dem 2.Weltkrieg hat es keine derart einschneidenden Änderungen im alltäglichen Leben gegeben, z.B. wurden noch nie in der Bundesrepublik Deutschland alle Bildungseinrichtungen wochenlang geschlossen.
 
Mathematik:
Wachstumsmodelle
Im Fach Mathematik standen bei der Vogelgrippe stochastische Fragen im Vordergrund, bei der jetzigen Corona-Pandemie sind es Wachstumsmodelle zur Virenausbreitung. In den Medien im Vordergrund steht exponentielles Wachstum, also der Anstieg um den gleichen Faktor in gleichen Zeitspannen, z.B. in Deutschland in etwa Verdreifachung alle 4 Tage in der Hochphase ab dem 13.03.20 (vgl. Abschnitt: Abflachung der Pandemiekurve).
Die Brisanz exponentiellen Wachstums sollte daher Schwerpunkt der mathematischen Modellierung und Berechnung sein, ggf. ergänzt um logistisches Wachstum. (s.o.: Exkurs in die Mathematik)
   
zum SeitenanfangBezug zur Agenda 21

Originaldokument
der Agenda 21
Ein herausragendes Ziel der Nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 ist der "Schutz und die Förderung der menschlichen Gesundheit". Unter diesem Titel widmet daher das Original-Dokument der Agenda 21 das gesamte Kapitel 6  dem Thema "Gesundheit".
Im Abschnitt B  "Bekämpfung übertragbarer Krankheiten" wird der Problembereich "Seuchen, Epidemien, Pandemien" ausführlich behandelt, z.B. im Absatz 6.11 die AIDS-Pandemie.  
Bei der Ausarbeitung der Agenda 21 auf dem Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 war das Problem einer möglichen Virus-Pandemie noch kein Thema und andere weitverbreitete Langzeit-Seuchen wie AIDS, Malaria, Cholera, Bilharziose, Masern und Tuberkulose standen im Vordergrund.
Beim Kamf gegen Seuchen setzt die Agenda 21 auf die Stärkung der nationalen öffentlichen Gesundheitssysteme in Verbindung mit weltweiter Koordination und Vernetzung, getragen von internationalen Organisationen wie WHO, UNICEF, UNFPA, UNESCO, UNDP, Weltbank. Neben der Förderung von Forschung & Entwicklung legt die Agenda 21 den Schwerpunkt auf Prävention sowie öffentliche Aufklärung und Gesundheitserziehung (siehe Abschnitt 6.13 "Maßnahmen")
  Der Kampf gegen Seuchen wurde auch in den Millenniumszielen (Nr.6) und in der 2030-Agenda mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDG-3) verankert.
   
  
zum Seitenanfang Aktuelles / Archiv
Presse-/ Medien-
Datenbank
Die Presse-/Medienbeiträge (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Coronavirus SARS-CoV-2 (2019-nCoV)"
Jahrgang:
20 21 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Archiv.  
  
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Unterernährung
WE 2020
 Globus Infografik 14957
15.10.21    (2006)
dpa-Globus 14957: Unterernährung in der Welt
Ein zentrales Ziel der 2030-Agenda ist, den Hunger weltweit bis 2030 zu beenden (SDG-2). Laut neuem FAO-Report hat sich die Ernährungslage 2020 im Vergleich zu 2019 jedoch verschlimmert, vor allem ist die Zahl der von Hunger betroffenen Menschen um 160 M auf 811 M gewachsen. Auch die Zahl der Unterernährten hat vielerorts zugenommen, in Westafrika um knapp 50%, in Südafrika, Zentralamerika und Südamerika um mehr als 30%, weltweit von 8,4% auf 9,9%. In der Weltkarte ist der Anteil der Unterernährten in den Regionen notiert. Top 4 (in %):
➊ Zentralafrika 31,8 ➋ Ostafrika 28,1 ➌ Westafrika 18,7 ➍ Karibik 16,1 Tabelle
Eine Ursache für die Verschärfung von Unter- und Mangelernährung ist die Coronakrise mit ihren weitreichenden vernetzten Negativwirkungen (u.a. Arbeitskräftemangel, Produktionsausfälle, gestörte Lieferketten, Versorungsengpässe, weniger Einkommen, mangelnde Kaufkraft); hinzukommen Konflikte und Kriege () sowie zunehmend die Folgen der Klimaerwärmung wie Überschwemmungen oder Dürren mit gravierenden Ernteausfällen.

Quelle: FAO: The State of Food Security ... 2021  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Hunger | Nahrung | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda | SARS-CoV-2 |
Wirtschaftswachstum
WE 2019-2020
So stark könnte die Wirtschaft 2022 wachsen | Statista
13.10.21    (2002)
Statista: So stark könnte die Wirtschaft 2022 wachsen
Der IWF prognostiziert für 2022 ein BIP-Wachstum ggü. Vorjahr von 4,3|4,9% für die Eurozone|Welt. Auch in allen weiteren erfassten Ländern und Regionen wird das BIP wachsen Tabelle.
Die Grafik zeigt das Ranking von zehn ausgewählten Ländern (in %):
IN 8,5 ES 6,4 CN 5,6 US 5,2 UK 5,0 DE 4,6 FR 3,9 JP 3,2 RU 2,9 BR 1,5⟩.
Weiter leidet die Weltwirtschaft laut IWF unter den Folgen der Coronakrise, u.a. an gestörten Lieferketten, die zusammen mit steigenden Rohstoffpreisen und erhöhter Nachfrage der Verbraucher die Inflation antreiben. Sie wird laut IWF jedoch Ende 2021 ihr Maximum überschreiten und dann bis Mitte 2022 wieder auf das Vorkrisenniveau fallen.

Quelle:World Economic Outlook

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Weltmarkt | SARS-CoV-2 |
COVID-19-Immunisierung
Kontinente 20.09.21
1/3 der Weltbevölkerung ist vollständig immunisiert | Statista
22.09.21    (1977)
Statista: 1/3 der Weltbevölkerung ist vollständig immunisiert
US-Präsident Joe Biden verfolgt das Ziel, bis zum Herbst 2022 mindestens 70% der Weltbevölkerung gegen COVID-19 vollständig zu immunisieren (). Einen entsprechenden Aktionsplan sollen führende Entscheider aus Politik, internationalen Organisationen, NGOs, Pharmafirmen sowie private Geldgeber am Rande der UN-Vollversammlung bei einem virtuellen Corona-Gipfel beschließen. Aktuell (20.9.21) sind jedoch erst 31,8% der Weltbevölkerung vollständig geimpft, wie die Weltkarte mit den Quoten der Kontinente zeigt:
➊ Europa 51,0 ➋ Nordamerika 45,6 ➌ Südamerika 37,3 ➍ Asien 34,8 ➎ Australien & Ozeanien 27,9 ➏ Afrika 4,0

Quelle: Our World in Data

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  20  21 
  
zum Seitenanfang interne Links
| SARS | Vogelgrippe | Gesundheit | 2030-Agenda | WHO |
 
zum Seitenanfang externe Links
Wikipedia  Coronavirus    2019-nCoV   COVID-19-Pandemie  (en.)   Pandemie
 MERS-CoV    SARS   SARS-Pandemie 2002/2003  

Zur COVID-19-Pandemie wird für viele Staaten eine Extraseite, ggf. mit weiteren Unterseiten, bereitgestellt, in der deutschen wie engl. Wikipedia.
 COVID-19-Pandemie in Deutschland  
 COVID-19-Pandemie im Vereinigten Königreich  
 entsprechen für viele weitere Länder: Ländername, entsprechend dekliniert.
En.Wikipedia: COVID-19 pandemic in the United Kingdom
entsprechend z.B. United States, Canada, AustraliaIndia, Japan, South Korea,

Für die Bundesländer in Deutschland gibt es jeweils eine Extraseite
 COVID-19-Pandemie in Bayern (usw. für alle Bundesländer)

  
Johns Hopkins University
(JHU)

 
Coronavirus COVID-19 Global Cases (ArcGIS-dashboard)
Daten aller Länder/Regionen mit Weltkarte: Infizierte, Tote, Genesene, weitere Daten
mehrmals täglich aktualisiert
  
ECDC Das European Centre for Disease Prevention and Control bietet umfangreiche Informationen zur COVID-19 Pandemie, die laufend aktualisiert werden, darunter tägliche und wöchentliche Updates für Europa (EU/EEA+UK*) und weltweit.
Die Daten stehen als xlsx-Tabellen zum Download bereit.
Wöchentlich aktualisiert werden Daten und Karten zur 14-Tage-Inzidenz**:
  EU/EEA+UK*: 35/36 (09.07.)  36/37 (16.09.)  37/38 (23.09.)  38/39 (30.09.)  usw.
  Welt: 10.09.  17.09.  24.09.  01.10.  08.10.  usw.

* EU: European Union (Europäische Union);
  EEA: European Economic Area (Europäischer Wirtschaftsraum (EWR) )
  UK: United Kingdom (Vereinigtes Königreich (Großbritannien) )

** Neuinfektionen der letzten 14-Tage pro 100.000 Einwohner
WHO Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Extraseite zum neuen Coronavirus erstellt, die täglich aktualsiert wird. Die aktuellen Daten/Zahlen werden in einem täglichen Report (später wöchentlich) publiziert.
Ein Dashboard zeigt die Anzahl Infizierter und Toter in Ländern und Regionen weltweit sowie Diagrammen zu den täglichen Neufällen sowie deren kumulierte Zahlen.
  
RKI Das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert mit einer Extraseite über das neue Coroanavirus. Die Seite enthält zahlreiche Links auf interne Inhalte, darunter eine FAQ-Seite und Info-Seite zu den Fallzahlen von Ländern weltweit (Landkarte mit den Fallzahlen pro 100k in den Provinzen Chinas) sowie externe Links u.a. zur BZgA und WHO.
In unregelmäßigen Abständen: Epidemiologisches Bulletin: 7|12.02.20;
  
BZgA Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Extraseite zum Coronavirurs 2019 nCoV erstellt mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).
Zusätzlich wurde die Überblicksseite www.infektionsschutz.de erstellt mit Hygienetipps, Infos zu Infektionskrankheiten, Erregersteckbriefe und die Mediathek, die Printmaterialien, Filme und eine Reihe von Infografiken zum Download bereitstellt, darunter:
- die 10 wichtigsten Hygienetipps
- Piktogramme - 10 Hygienetipps
- Piktogramme - Händewaschen - 5 Schritte
- Piktogramme - Händewaschen - 7 Situationen
- Richtig Hände waschen: für Jugendliche, Grundschüler, Kinder.
- Damit sich keiner ansteckt: Richtig husten und niesen.

 
HanisauLand Mit dem Internetportal "HanisauLand" führt die Bundeszentrale für politische Bildung Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren spielerische in die Welt der Politik ein (➚ Infos: lehrer-online). Das Spezial zum Coronavirus erklärt Begriffe und Sachverhalte rund um den neuartigen Coronavirus und die ausgelöste COVID-19 Pandemie einfach, verständlich und kindgerecht.
Zeitungen Die Websites einger Zeitungen bieten täglich aktualisierte Daten zur Entwicklung der Coroana-Pandemie weltweit (Länderlisten mit Fallzahlen und Lageberichte) und noch detaillierter für Deutschland, z.B. 7-Tage-Inzidenz für alle 402 Land-/Stadtkreise,
z.B. Berliner Morgenpost, ZEIT-Online, Tagesspiegel, Süddeutsche-Zeitung (SZ):
- weltweit: Länderliste: bestätigte Fälle; Neu/Tag ; Neu/Woche; Tote
- Corona-Kurven: Infizierte seit 100.Fall: DE FR IT ES US CN KR
- Corona-Kurven: Neu-Infizierte/Tag: DE FR IT ES US CN KR
- Corona-Kurven: Tote seit 100.Fall: DE FR IT ES US CN KR
- Corona Tests pro 1000 Einwohner: DE IT UK US
- Reproduktionszahl R: DE seit 8.3.20
- Corona 7-Tage-Inzidenz: DE seit 8.5.20
- Corona7-Tage-Inzidenz: DE 402 Land-/Stadtkreise
- Corona 7-Tage-Inzidenz: DE Bundesländer
- Corona Fallzahlen : DE Bundesländer

   
  Mediatheken von Fernseh- und Rundfunksendern
ARD-Audiothek Coronavirus-Update mit dem Virologen Christian Drosten
Download der Beiträge bei NDR-Info.
Leschs Kosmos Video: Corona: Was weiß die Wissenschaft? [ZDF, 24.03.20, 43 min]
Guter Überblick über den Stand der Wissenschaft zum Coronavirus SARS-CoV-2
planet e Video: Welt der Viren [ZDF, 28 min, bis 23.03.21]
Wie entstehen gefährliche Viren wie Corona, Ebola und Co.?
scobel Video: Corona – was es über unsere Gesellschaft verrät [3sat, 17.03.20, 37 min]
Was ist Panikmache und was sind vernünftige Maßnahmen? Gerade jetzt haben wir die Chance, die Demokratie und jeden einzelnen um wichtige Erkenntnisse zu bereichern
   

zum Seitenanfang Anmerkungen
Anmerkungen werden im obigen Text durch [n] markiert, wobei n eine interne Nummer ist, die der zeitlichen Reihenfolge der Einführung der Anmerkungen [1], [2], [3], ..., folgt, die im Zuge von Ergänzungen abweichen kann von der Reihenfolge im Text. Durch einen Klick auf   [n]  gelangt man an die Textstelle der Anmerkung.
  
Bei sich möglicherweise verändernden Quellen (Websites) wird das Datum des Zugriffs (Z TT.MM.JJ) notiert, ansonsten das interne Datum [TT.MM.JJ] der jeweiligen Quelle, sofern vorhanden.
  
[1] Friederike Böge: Er schlug als Erster Alarm [FAZ 03.02.20]
[2] a) Chronologie: Ausbreitung des Coronavirus: Von Wuhan in die Welt [Tagesschau 28.01.20]
b) Katrin Büchenbacher, Lena Stallmach: Das neue Coronavirus breitet sich in Windeseile in der Welt aus – die chinesische Regierung gibt Fehler zu [NZZ 08.02.20]
c) WHO: Weltkarte zur Verbreitung des Coronavirus durch Fernflüge, in: Situation report-23 [12.02.20]
[3] a) Lea Deuber: Virus des Widerstands [SZ 07.02.20]
b) Lea Deuber: Totale Kontrolle bedeutet auch totale Verantwortung [SZ 11.02.20]
[4] a) ARD: Coronavirus und die wirtschaftlichen Folgen [ARD-Morgenmagzin/Video 12.02.20]
b) Cerstin Gammelin: Das Coronavirus wird zum Wachstumshemmer [SZ 14.02.20]
c) Statista: Coronavirus könnte Nachschubprobleme verursachen [20.02.20]
d) Statista: So stark könnte Corona die Wirtschaft schwächen [21.02.20]
e) Dana Heide et.al.: Der Corona-Schock: Wie das Virus die Weltwirtschaft infiziert [HB 21.02.20]
f) siehe [10]
[5] Viola Diem: Bitte tief durchatmen! Die Angst vor dem Coronavirus geht um. Werden jetzt auch in Deutschland die Atemschutzmasken knapp? [ZEIT 12.02.20]
[6] Christian Baars: Drohen Medikamenten-Engpässe? [Tagesschau 07.02.20]
[7] Hanno Charisius, Berit Uhlmann: Ist das Coronavirus noch zu stoppen? [SZ 14.02.20]
[8] Statista: China: Die zehn größten Städte im Jahr 2018 [05.02.20]
[9] a) Wuhan liegt etwa in der Mitte zwischen Peking im Norden und Guangzhou, Shenzhen, Hongkong im Süden sowie Shanghai im Osten und Chongqing im Westen. Hier kreuzen sich wichtige Bahnstrecken (z.B. Schnellbahnstrecke Shanghai-Wuhan-Chengdu X Schnellfahrstrecke Peking–Guangzhou) und Autobahnen. Außerdem ist der Hafen Wuhans der größte Binnenhafen in China. Der Jangtse ist bis hier sogar für Seeschiffe schiffbar, hier werden normalerweise jährlich rund 1,5 M Container umgeschlagen. Außerdem mündet hier der Han-Fluss (längster Nebenfluss).
b) (dpa): Wuhan - Knotenpunkt für Handel und Verkehr in Zentralchina [welt.de 24.01.20]
[10] L. Deuber et.al.: Weltviruskrise. Das iPhone wird in China hergestellt. Aber jetzt stehen die Fabriken still. Wie das Coronavirus das Geschäft mit dem erfolgreichsten Produkt unserer Zeit infiziert - und zeigt, wie fragil die Weltwirtschaft ist [SZ 21.02.20]
[11] a) wirtschaftliche Aspekte: siehe [4]
b) 1. Infektionskette bei Webasto: Der erste Covid-19-Patient in DE wird am 27.1. positiv getestet. Er hatte sich angesteckt während eines Arbeitstreffens (KW-4) in der Webasto-Zentrale in Stockdorf bei einer Kollegin vom Unternehmensstandort in Shanghai. Sie hatte sich infiziert bei ihren Eltern aus Wuhan, dem vermutlichen Ursprungsort des neuen Coranavirus. Bei dem Arbeitstreffen infizieren sich weitere dortige Mitarbeiter und in der Folge einige Angehörige, insgesamt 14.
2. Infektion(skette): Ein Mann aus dem Landkreis Landsberg hatte sich auf La Gomera angesteckt.
3. Infektion(skette): Bei einer Fau aus Freising, die von der Bundeswehr aus China ausgeflogen worden war, wurde SARS-CoV-2 festgestellt.
Quelle: Webasto will in den "normalen" Arbeitsalltag" zurückkehren    [SZ 12.02.20]
c) Soziale Ausgrenzung: Interview mit Webasto-Chef Holger Engelmann [SZ 07.02.20]
d) Thomas Fromm, Gianna Niewel: Als das Virus nach Deutschland kam [SZ 01.07.20]
[12] Die Anzahl der Infektionen weltweit bei der Schweinegrippe ist nicht bekannt und wird hier rückwärts aus der geschätzten Letalitätsrate berechnet, deren Wert allerdings auch ungesichert ist und in den Quellen variiert. Der hier gewählte Wert 0,6% stammt aus dem RKI-Bulletin 21-10
[13] Details zur veränderten Zählweise in "Coronavirus-Epidemie 2019/2020" [Wkipedia]
Abschitt 5.1.: "Anmerkungen zu den Daten und Falldefinition"
[14] WHO: situation report Nr. 51 (pdf): " .. we are deeply concerned both by the alarming levels of spread and severity, and by the alarming levels of inaction. WHO therefore have made the assessment that COVID-19 can be characterized as a pandemic."
[15] H.Charisius, C.Endt, R.Preuss, V.Wormer: Welcher Weg führt aus der Epidemie? [SZ 28.03.20].
In dem Artikel werden vier Szenarien vorgestellt auf Basis von Modellrechnungen der SZ in Zusammenarbeit mit Martin Eichner (Uni Tübingen) und Markus Schwelm (Explosys)
[16] Allzeithoch der 7-Tage-Inzidenz in den 412 Kreisen in Deutschland:
   885,4 am 02.01.21: Vogtlandkreis
[17] Der Grenzwert 50 und der Warnwert 35 sind festgelegt im Infektionsschutzgesetz  §28a:
"Maßstab für die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen ist insbesondere die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind umfassende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind breit angelegte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die eine schnelle Abschwächung des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Unterhalb eines Schwellenwertes von 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kommen insbesondere Schutzmaßnahmen in Betracht, die die Kontrolle des Infektionsgeschehens unterstützen."
Das Infektionsschutzgesetz wurde angepasst, nachdem das "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" am 27.3.2020 erlassen wurde.
[18] a) Corona-Stufenplan: Überblick zu den Anträgen der Opposition [Das Parlament, 15.2.21]
b) 5-Stufenplan der Bundesregierung: Grafik   MPK-Beschluss 03.03.21 (pdf)
[19] a) o.A.: Erste Infektionen vielleicht schon im Oktober? [RND 24.06.21]
b) Sammlung von Presseartikeln zu den Suchwörtern: "SARS-CoV-2 Ursprung"
 

Beginn: 01.03.20/zgh
zuletzt: 30.08.21/zgh
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