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Kontakt | Haftungsausschluss |
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Daten/Statistiken | Rohstoffe/Ressourcen | 0 |
Lithium-Vorkommen WE 2024 02.08.24 (2485) |
dpa-Globus 17009: Die größten Lithium-Vorkommen Die weltweiten Lithium-Vorkommen werden auf 105 Mt geschätzt, darunter die Top10 Staaten mit zusammen 92,4% (Anteile in %): 〈BO 21,9 AR 21,0 US 13,3 CL 10,5 AU 8,3 CN 6,5 DE 3,6 CA 2,9 CD 2,9 MX 1,6〉 In der Weltkarte sind die Top20-Staaten eingezeichnet mit zusammen 104,7 Mt (99,7%). Besonders viel Lithium gibt es in Lateinamerika (in Mt): Bolivien 23, Argentinien 22, Chile 11, zusammen 66 Mt (63%). Um den Bedarf zu decken, muss die EU viel Lithium importieren. Neben Südamerika ist vor allem China ein wichtiger Lieferant von Lithium sowie von weiterverarbeiteten Produkten wie Akkus geworden. Um die hohe Abhängigkeit von China zu reduzieren, hat die EU nun ein Abkommen zum Lithium-Abbau in Serbien unterzeichnet. Gegner des Abbaus kritisieren jedoch das hohe Risiko von Umweltschäden. Quelle: US Geological Survey dpa Capital | Infografik | Tabelle/Infos
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Konfliktrohstoffe 13.12.22 (2304) |
Statista: Tech-Sektor kommt nicht ohne Konfliktmineralien aus Die Nutzung potenzieller Konfliktmineralien (u.a. Coltan, Gold, Tantal, Zinn, Wolfram) muss in den USA seit dem Dodd-Frank-Act (Title 15) 2010 deklariert werden, seit dem 01.01.2021 gilt eine entsprechende Verordung auch in der EU (↗). Dadurch soll die Finanzierung eingedämmt werden z.B. von gewalttätigen Milizen in der DR Kongo, die dort u.a. den Abbau der Konfliktrohstoffe Coltan und Zinn kontrollieren. Das Vorgehen ähnelt dem Kampf gegen Blutdiamanten in den 1990-ern. Die großen US-Hightech-Konzerne (Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft, Meta) können jedoch in ihrem Konfliktmineralienreport für das Jahr 2021 nicht ausschließen, Konfliktmineralien bezogen zu haben aus mindestens 9 von 10 Ländern Afrikas, in denen gegen Menschenrechte verstoßende Milizen den Bergbau finanzieren. Dazu zählen DR Kongo, Zentralafrikanische Republik, Südsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia und Angola. Die Grafik listet die Anzahl dieser Länder differenziert nach den o.g. Tech-Konzernen. Quelle: Unternehmensangaben Statista: Infotext Infografik
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Weltbevölkerung 1800-2100 19.08.22 (2233) |
dpa-Globus 15573: Wachstum der Menschheit Die Kurve zeigt die Entwicklung der Weltbevölkerung von 1800 bis 2022 und die Projektion bis 2100. Die 8-G-Schwelle wird hochgerechnet am 15.11.2022 und der Hochpunkt (10,4) etwa in den 2080-ern überschriten. In der Grafik sind einige Zwischenwerte notiert (in G): 1800 0,98 1850 1,26 1900 1,65 1930 2,07 1950 2,48 2000 6,11 2020 7,8 2050 9,69 2100 10,36 . Die weiter wachsende Weltbevölkerung verstärkt die Konkurrenz um knapper werdende Ressourcen (Wasser, Nahrung, Energie, Rohstoffe, Wohnen) und durch den THG-Ausstoß die Klimaerwärmung. Die Erde ist schon jetzt um den Faktor 1,75 überlastet (➔), eine Trendwende ist nicht in Sicht und viele Entwicklungsziele der 2030-Agenda werden daher voraussichtlich nicht erreicht. Quelle: UNDESA Bericht WPP WPP-Daten | Infografik
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Rohstoffpreise 16.06.22 (2198) |
Statista: Das lukrative Geschäft mit essenziellen Rohstoffen Auf Russland und die Ukraine entfallen zusammen große Anteile beim weltweiten Export von Nahrungsmitteln und Rohstoffen (in %): Weizen 30, Mais 15, Mineraldünger 20, Erdgas 20, Öl 11. Der Ukrainekrieg, verbunden mit gravierenden Exportreduktionen und Störungen der Lieferketten, hat Preisschübe verursacht, wie die Grafik für Brennstoffe, Getreide und Metalle zeigt. Ø-Preiserhöhung ausgewählter Rohstoffe seit Januar 2022 (in %): ➊ Kohle 69,3 ➋ Weizen 60,1 ➌ Erdgas (USA) 54,6 ➍ Nickel 46,5 ➎ Öl 29,1 ➏ Erdgas (Europa) 26,6 ➐ Mais 23,9 ➑ Platin 21,3 ➒ Palladium 14,8 ➓ Zink 11,4. Quelle: OECD: Economic Outlook Statista: Infotext Infografik
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Ökologischer Fußabdruck Welt 2018 24.03.22 (2143) |
Statista: Die Welt ist nicht genug Die Ressourcen der Erde sind im globalen Durchschnitt um den Faktor 1,75 übernutzt. Auf einzelne Länder bezogen variiert der Überlastungsfaktor erheblich, wie das Ranking ausgewählter Länder für 2018 zeigt: 〈QA 9,02 US 5,13 AU 4,48 AT 3,83 RU 3,36 DE 2,95 CH 2,75 CN 2,40 IN 0,76〉. Würden also alle 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde so leben wie der Durchschnitt z.B. in Deutschland, bräuchte es 2,95 Erden, um die dafür benötigten Ressourcen bereitzustellen, d.h. rein rechnerisch hat Deutschland sein Jahresbudget an regenerierbaren Ressourcen bereits am 04.05.22* (nationaler Erdüberlastungstag in DE) verbraucht. Unter den ausgewählten Ländern hat nur Indien einen Faktor < 1 (Länderdaten). Besonders die Länder mit hohem BIP/c (➔), darunter die EU (➔), treiben die globale Überlastung in die Höhe. Der globale Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) fiel 2021 auf den 29.Juli, 2022 rückt er einen Tag vor auf den 28.Juli. * 365 Tage/2,95=123,7 Tage, 124.Kalendertag (2022) = 04.05.2022 Quelle: Global Footprint Network Statista: Infotext Infografik | Serie
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Production Gap Report 25.10.21 (2014) |
Statista: Ressourcenförderung nicht mit Klimazielen vereinbar Jedes Jahr im Vorfeld der Weltklimakonferenz publiziert UNEP seinen "Production Gap Report", der die Lücke bilanziert zwischen den Erfordernissen des Pariser Klimaabkommens und den Plänen der Regierungen zur Produktion fossiler Energien (Erdöl, Erdgas, Kohle). Laut Report 2021 planen die 15 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern* bis 2030 rund 240% mehr Kohle, 57% mehr Erdöl und 71% mehr Erdgas zu fördern als vereinbar mit dem 1,5-Grad-Ziel. Auch wird weiter deutlich mehr in fossile als in erneuerbare Energien investiert. Je länger dieser "Production Gap" andauert, je unwahrscheinlicher wird das Erreichen der Klimaziele. Die Grafik veranschaulicht den "Production Gap" bei Kohle, Erdgas und Erdöl im Zeitraum 2020 bis 2040 durch jeweils 4 Pfade (in EJ/a): 1) Produktionspläne und - prognosen der Länder 2) Produktion im Einklang mit den nationalen Klimazielen 3) Produktion vereinbar mit dem 2-Grad-Ziel 4) Produktion vereinbar mit dem 1,5-Grad-Ziel * AU BR CA CN DE IN ID MX NO RU SA ZA AE UK US Quelle: Production Gap Report 2021 Statista: Infotext Infografik
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Ressourcenverbrauch durch Werbemüll 14.09.21 (1974) |
Statista: Werbung für die Tonne Über 28 Milliarden nicht adressierter Werbeprospekte in Deutschland verbrauchen jährlich enorme Ressourcen, vor allem: 42 G ℓ Wasser; > 4 TWh Energie; 1,6 Mt Holz. Nach DUH-Recherchen erhalten rund die Hälfte aller BürgerInnen ungefragt Werbepost. Allein die Papierherstellung dieser ungewollten Werbung verursacht THG-Emissionen von 0,535 MtCO2e/a. Bisher müssen Verbraucher, die keine unadressierte Werbung erhalten möchten, einen entsprechenden Briefkasten-Aufkleber anbringen. Alternativ schlägt die DHU Opt-in vor: nur nach ausdrücklicher Zustimmung erhält man Werbung. Quelle: DUH Statista: Infotext Infografik
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Welterschöpfungstag 2020 06.03.20 (1692) |
dpa-Globus 13788: Welterschöpfungstag Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) für 26 ausgewählte Länder: Er reicht vom 11.2. in Katar über den 3.5.* in Deutschland bis zum 18.12. in Indonesien und lässt somit bisher nur den Januar aus. Der EOD im Durchschnitt der ganzen Menschheit fällt 2020 auf den 22. August, erstmals seit 2011 später als im Vorjahr (29.07.19) aufgrund der Rezession infolge der COVID-19-Pandemie, in deren Verlauf deutlich weniger Rohstoffe und Energie verbraucht und THG-Emissionen (➔) ausgestoßen wurden. * Wenn alle Menschen so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre der Erdüberlastungstag am 3. Mai 2020, d.h. an diesem Tag hätte die Menschheit alle natürlichen Ressourcen (z. B. Holz, Wasser, Senken für CO2 und andere Schadstoffe) aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres nachhaltig zur Verfügung stellen kann, d.h. ab dem 3.5. würde die Menschheit quasi "auf Pump" leben. Quelle: Global Footprint Network | Infografik | Tabelle/Infos | Serie
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Lithium, Kobalt Reserven Welt 2018 10.01.20 (1608) |
dpa-Globus 13674: Zwei wichtige Rohstoffe für Batterien Als zentral für die Verkehrswende gilt die Elektromobilität, insbesondere der Antrieb per Elektromotor mit Strom aus Akkus, bei deren Produktion allerdings problematische Rohstoffe in großen Mengen benötigt werden, vor allem das ferromagnetische Übergangsmetall Kobalt und das Alkalimetall Lithium. In der Weltkarte sind die Länder mit den größten Reserven* (in Mt) markiert: 〈CD 3,4 AU 1,2 CU 0,5 PH 0,3 CA 0,3 RU 0,3 MG 0,14 CN 0,08 PG 0,06 US 0,04〉 〈CH 8,0 AU 2,7 CA 2,0 AR 2,0 CN 1,0 ZW 0,07 PT 0,06 BR 0,05 US 0,04〉 Kobalt wird bisher vorwiegend aus Erzen und Konzentraten gewonnen, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, besonders im Kongo, wo viele bei Arbeitsunfällen umkommen, darunter auch Kinder. Künftig soll Kobalt auch am Meeresgrund mittels Tiefseeschürfungen abgebaut werden, was laut Mobilitätsatlas 2019 marine Ökosysteme bedroht. Lithium wird primär gewonnen aus Festgestein, mehr noch aus Solen, z.B. aus hochgepumptem Grundwasser bei den weltweit größten Vorkommen in Chile. Dadurch trocknet die Region aus und z.B. Indigene werden ihrer Existenzgrundlagen beraubt. Ähnliche Negativfolgen zeichnen sich in Argentinien und Bolivien mit umfangreichen Ressourcen* ab. Ergänzung (zgh): In Portugal lagern die größten Lithiumvorkommen Europas, gegen deren Abbau sich zunehmend Widerstand forciert (⤴) * Rohstoffvorkommen werden als „Reserven“ bezeichnet, falls sie aktuell wirtschaftlich rentabel förderbar sind, andernfalls als "Ressourcen". Quelle: USGS: Lithium Kobalt | DERA: Lithium Kobalt | Cobalt-Institute | hbs: Mobilitätsatlas | Infografik | Tabelle/Infos
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Lithium-Ionen-Batterien 12.12.19 (1578) |
Statista: Preisverfall bei Lithium-Ionen-Batterien Wegen ihrer hohen Energiedichte werden in E-Autos überlicherweise Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Sie haben Speicherkapaziäten im Bereich von etwa 40 bis 100 kWh. Obwohl Lithium ein sehr begrenzter Rohstoff ist (Reserven ca. 6 Mt, ca. 0,2 kg/kWh Speicherkapaziät ➚) und die Nachfrage gestiegen ist, fiel der weltweite Durchschnittspreis solcher Batterien (in € pro kWh Speicherkapaziät) laut Statista-Grafik von 2013|400 laufend auf 2017|171. Die Prognose (pdf) von Horváth & Partners zeigt, dass sich der Trend in den Folgejahren fortsetzen wird: 2018|135 €, 2019|107, 2020| 84, 2022|75. Statista: Infotext Infografik
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Erdüberlastungstag Welt 2019 29.07.19 (1393) |
Statista: Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher Jährlich berechnet das Global Footprint Network über den ökologischen Fußabdruck den Erdüberlastungstag (auch "Welterschöpfungstag" genannt, engl. Earth Overshoot Day), 2019 ist es der 29. Juli ➚. Ab diesem Tag sind die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit. Die Grafik zeigt das Datum des Erdüberlastungstags in 5er Schritten für die Jahre 1970 (29.12.) bis 2015 (5.8.) und für 2019 (29.7.). Das Datum ist ständig vorgerückt; Hauptgrund dafür ist der ressourcenaufwändige Lebensstil vor allem der Industrieländer, zunehmend auch von Schwellenländern wie China und Brasilien. Würden alle Menschen so leben wie z.B. in Deutschland bräuchte es 3,0 Erden. Eine weitere Statista-Grafik zeigt das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte weitere Länder (im Durchschnitt weltweit: 1,75). 〈US 5,0 AU 4,1 RU 3,2 DE 3,0 CH 2,8 JP 2,8 UK 2,7 FR 2,7 IT 2,7 PT 2,5 ES 2,5 CN 2,2 BR 1,7 IN 0,7〉 Statista: Infotext Infografik | Serie | Kontext
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Getränkedose DE 2002-2018 15.04.19 (1432) |
Statista: Das Comeback der Getränkedose Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 7,5 Milliarden (G) Getränkedosen verkauft. Infolge der Novellierung der Verpackungsverordnung brach der Absatz drastisch ein auf 2003|0,3 G und fiel danach weiter ab auf das Minium 2005|0,1 G. Seitdem stieg die Zahl jedes Jahr auf zuletzt 2018|3,2 G . Besonders häufig werden Bier-, Energy- und Erfrischungsgetränke in Dosen verkauft, auch wegen des Glasverbots auf vielen Großveranstaltungen. Die Quote beim Recycling der Dosen liegt zwar bei 98%, doch ist das Dosenrecyling zunehmend in die Kritik gelangt, weil seine Ökobilanz schlechter sei als bei der bloßen Verbrennung (SPON 4.6.03). Weitaus besser wäre, auf Getränkedosen ganz zu verzichten, denn ihre energie- und ressourcenaufwändige Herstellung aus Aluminium und Weißblech erfordert Rohstoffe (z.B. Bauxit), bei deren Gewinnung u.a. Regenwald am Amazonas großflächig abgeholzt wird und Großstaudämme (z.B. Belo-Monte, 11 GW) gebaut werden, um den enormen Strombedarf bei der Aluminium- und Stahlproduktion zu decken. Statista: Infotext Infografik | Tabelle/Infos
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Welterschöpfungstag 18.01.19 (1269) |
dpa-Globus 12955: Welterschöpfungstag Der Earth Overshoot Day fiel 2018 auf den 1.8., d.h. ab August waren die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit. Der ökologische Fußabdruck der Länder weltweit variiert extrem, entsprechend auch der landesbezogene "Overshoot Day" (DE 02.05.): 〈QA 09.02. LU 19.02. AE 04.03. US 15.03.〉 ... 〈MA 17.12. VN 21.12〉 . Quelle: Global Footprint Network | Infografik | Tabelle/Infos | Serie | Kontext
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Wasserkonflikte Welt 1990-2017 14.12.18 (1232) |
dpa-Globus 12887: Konfliktstoff Wasser Die Grafik listet die Anzahl gewaltsamer Konflikte im Zusammenhang mit der Wassernutzung von 1990 bis 2017. Nach dem Zischenhoch 1999|19 fiel die Anzahl unter Schwankungen auf das Zwischentief 2009|7 und stieg danach abrupt an auf 2012|42. Mit 73 Konflikten markiert 2017 das Allzeithoch mit deutlichem Abstand zur Vergangenheit. Wasserressourcen/-systeme können a) Auslöser von Konflikten sein, z.B. starben 2018 in Mali 8 Menschen bei Kämpfen zwischen Viehzüchtern und Landwirten um den Zugang zu Wasser und Weideflächen; b) als Waffe eingesetzt werden, z.B. vergiftete 2017 in Somalia eine militante Gruppe Brunnenwasser; c) absichtlich zerstört werden, z.B. wurde 2018 in der Ukraine die Donetsk Filterstation angegriffen, wobei fünf Angestellte angeschossen wurden und der Betrieb tagelang eingestellt werden musste: rund 350.000 Menschen waren von Wassermangel betroffen. Quelle: Pacific Institute | Infografik-Bezug
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Umweltrisiken DE-2016 21.04.17 (902) |
dpa-Globus 11681: Bedrohte Umwelt Im Rahmen der diesjährigen* UBA-Studie "Umweltbewusstsein und Umweltverhalten" wurden im August 2016 2030 Personen ab 14 Jahren danach befragt, welches Umweltproblem** sie für bedrohlich hielten (in %): An der Spitze lagen der Plastikmüll in den Weltmeeren (74) und die Abholzung von Wäldern (71). Am wenigsten bedrohlich wurden die Entstehung von Megastädten (38) und die Rohstoffverknappung (34) bewertet. * Zweijahresrhythmus **vorgegebene Antworten, Mehrfachnennungen Quelle: Umweltbundesamt Infografik-Bezug Tabelle/ Infos
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Ökosystem- Dienstleistungen 02.12.16 (839) |
dpa-Globus 11401: Die Erde als Lebensraum Die Natur liefert eine Vielzahl von Gütern und Leistungen, die eine Basis bieten für Leben auf der Erde, insbesondere für uns Menschen. Diese Ökosystemdienstleistungen lassen sich in vier Kategorien einteilen: Neben den Basisleistungen (Nährstoffe, Photosynthese, Bodenbildung) auch versorgende, selbstregulierende und kulturelle Leistungen . Da diese Leistungen der Natur bisher überwiegend frei verfügbar sind, wird ihre Funktionsminderung oft nicht gegenbilanziert, wodurch mittel- und längerfristig nicht nur enorme Kosten entstehen sondern sogar die Lebensgrundlagen gefährdet werden können. Das Verbrennen fossiler Energien zur Stromerzeugung weltweit z.B. verursacht jährlich einen enormen CO2-Ausstoß (2013-16: ≈ 36 Gt), der den Treibhauseffekt und in der Folge die Erderwärmumg verstärkt mit weitreichenden Folgewirkungen, deren Eindämmung und Linderung Kosten in Billionen-Höhe jährlich verursacht. Quelle: WWF BfN-Fakten BfN-TEEB | Infografik | Tabelle/Infos
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ökologischer Fußabdruck Welt 2012 11.11.16 (833) |
dpa-Globus 11369: Der ökologische Fußabdruck der Länder Unter den Ländern der Erde variiert der ökologische Fußabdruck extrem. Sie sind in der Weltkarte entsprechend von dunkelrot (> 7 gha) bis dunkelgrün (< 1,75 gha) gefärbt. Die 7 Länder mit dem höchsten bzw. geringsten Fußabdruck: [LU 15,8; QA 10,8; AU 9,3; US 8,3; CA 8,2; KW 8,1; SG 8,0] bzw. [ER 0,4; TL 0,5; HT 0,6; BD 0,7; PK 0,8; AF 0,8; BI 0,8]. Zum Vergleich: Deutschland: 4,3 gha. Besonders in den Industrie- u. einigen Schwellenländern wird die Biokapaziät um ein Vielfaches überschritten. Deshalb müssen sie Ressourcen (u.a. Rohstoffe, Futter- u. Nahrungsmittel) importieren, z.B. Soja aus Südamerika, wozu dort großräumig Regenwald gerodet wird. Quelle: Global Footprint Network Infografik-Bezug Tabelle/ Infos | Serie | Kontext
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ökologischer Fußabdruck 11.11.16 (832) |
dpa-Globus 11368: Der ökologische Fußabdruck Zieht man von der gesamten Erdoberfläche von rund 51 Milliarden Hektar (Gha) die nicht nutzbaren Flächen (u.a. Meere, Wüsten, Eis) ab, so verbleibt jedem der 7,1 Mrd.(G) Menschen eine Fläche von durchschnittlich 1,73 gha (globaler Hektar). Der tatsächliche Verbrauch liegt aber bei 2,84 gha (ökologischer Fußabdruck), d.h. die Menschheit übernutzt die Biokapaziät der Erde um 64,2 %*, auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen. * Der Übernutzungsfaktor (Overshoot) beträgt also 1,64. Anschaulich bräuchte die Menschheit also 1,64 Erden, um ihren aktuellen Bedarf zu decken (Datenstand 2012). Quelle: Global Footprint Network FAQs Living Planet Report 2016 | Infografik | Serie | Kontext
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Opec-2014 11.09.15 (671) |
dpa-Globus 10505: Das Ölkartell Opec Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wurde 1960 in Bagdad von 5 Staaten (IQ IR KW SA VE) gegründet mit dem Ziel, den Ölmarkt auf möglichst hohem Preisniveau zu stabilisieren. Regelmäßig treffen sich die Mitgliedsstaaten (derzeit 13 ), um Förderquoten sowie Preise abzusprechen und die Energiemärkte zu analysieren. 2014 betrug der Anteil der Opec an der Ölförderung 42 % (31 Mb) und an den Ölreserven 81 % (1206 Gb). Die Kartellmacht der OPEC verringert sich in dem Maße, wie neue Fördertechniken (z.B. Fracking in den USA ) oder verbesserte bisherige (Tiefseebohrungen in Brasilien) den Einfluss von Nicht-Opec-Staaten stärken. Das dadurch erhöhte Ölangebot hat im Zuge einer eher schwächelnden Weltkonjunktur im Verlaufe von 2015 zu einem Ölpreisverfall auf unter 40 $/Barrel geführt, der die Opec zusätzlich schwächt und in einigen Staaten eine Krise bei den Staatsfinanzen und in der Wirtschaft verursacht hat, besonders in Venezuela und Angola. Quelle: Opec Infografik-Bezug Tabelle [htm]
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Rohstoffpreise 15.05.15 (590) |
dpa-Globus 10271: Sinkende Rohstoffpreise Die Grafik stellt die Entwicklung der Weltmarktpreise im Zeitraum 2010 bis 2014 (Index 2010 = 100) für drei Rohstoff-Gruppen und Rohstoffe insgesamt dar. Die vier Kurven zeigen eine Parallelentwicklung: Anstieg auf einen Hoch in 2011, danach Abfall auf ein Tief in 2014. Im folgenden jeweils der höchste | tiefste Indexwert: Nahrungs-/Genussmittel: 129,0 | 105,9; Industrie-Rohstoffe: 114,4 | 89,0; Energie (Rohöl u. Kohle): 131,4 | 119,1; Rohstoffe insgesamt: 128,6 | 113,8. Im Jahresdurchschnitt war der Preisrückgang von 2013 bis 2014 bei Energierohstoffen mit 7,7 % am stärksten und er beschleunigte sich noch im letzten Quartal. Diese Entwicklung bereitet den Ländern, deren Ökonomie stark vom Export von Rohöl- und Kohle abhängt, z.B. Russland, zunehmend Probleme. Quelle: BMWi, HWWI; Infografik-Großansicht
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Rohstoffe-DE 29.09.12 (421) |
FR-Grafik: Rohstoffvorkommen in Deutschland Da die Preise vieler Rohstoffe, besonders von Zinn und Seltenen Erden steigen, werden eine Reihe von Rohstoff-Vorkommen in Deutschland förderwürdig. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Lagerstätten von fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle) und von Erzen (Silder, Gold, Zinn, Nickel, Lithium, Kupfer, Wolfram, Zink, Seltene Erden, Fluss- und Schwerspat). Im Jahr 2010 wurden insgesamt Rohstoffe im Umfang von 109,3 Mrd.Euro importiert, die sich wie folgt auf die Rohstoffarten veteilen (in %): Erdöl 36,8; Erdgas 22,0; NE-Metalle 14,9; Edelmetalle 8,5; Eisen/Stahl 5,9; Stahlveredler 5,2, Kohle 4,3; Nichtmetalle 1,9; Sonstige Metalle < 0,5. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Rohstoffreiches Deutschland [FR 29.09.12]
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Rohstoffe-Afrika 06.08.12 (405) |
FR-Grafik: Rohstoffreichtum Afrikas Die Afrikakarte zeigt länderweise die Vorkommen an Uran, Eisen, Gold, Kohle, Kupfer, Öl und Gas. Der immense Reichtum an Rohstoffen und weiterer Ressourcen (fruchtbare Böden, Wasser und Energie) bietet vielen Staaten große Chancen auf eine nachhaltige Entwicklung. Noch allerdings herrscht der Rohstofffluch vor: während sich Eliten und Machthaber mittels Korruption und Rohstoffschmuggel bereichern und bewaffnen, lebt die Bevölkerung in bitterer Armut und leidet unter den Kämpfen rivalisierender Milizen, die teils bis zum Bürgerkrieg eskalieren, wie z.B. im Kongo. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die bittere Armut einer reichen Nation [FR 06.08.12]
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Wassermagel 13.03.12 (402) |
FR-Grafik: Wassermangel in der Welt Im Vorfeld des Weltwassertages am 22.03. informiert die Weltkarte über den Grad des Wassermangels in Regionen weltweit durch unterschiedliche Einfärbung: Hellblau: geringe bis keine Wasserknappheit, u.a. Nordamerika, Europa. Rot: Wassernotstand, u.a. Mexiko, Magreb, Arab.Halbinsel, Mongolei, Ostaustralien. Beige: Wasserknappheit befürchtet, u.a. Südafrika, Türkei, Syrien, Iran, Mittelindien. Oker: ökonomisch bedingte Knappheit, u.a. Peru; Subsahara; Nordindien. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die Angst vor Wasser-Kriegen [FR 13.03.12] und beruht auf Daten des Weltwasserberichts (Kernaussagen), der eine gleichartige Weltkarte auf S.390 (pdf-S.17 in Volume 2 [42,3 MB]) zeigt.
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Weltbevölkerung 10.11.11 (355) |
dpa-Globus : Das Wachstum der Menschheit Die Kurve zeigt den Anstieg der Weltbevölkerung von 1 Mrd. im Jahr 1804 auf 7 Mrd. in 2011 und prognostiziert - unter allmählicher Abschwächung des Anstiegs - ein weiteres Wachstum auf 10 Mrd. Menschen bis 2083. Da schon jetzt akuter Mangel an Ressourcen weit verbreitet ist - aktuell hungern rund 1 Mrd. Menschen - werden sich die Probleme einer ausreichenden Versorgung mit Wasser, Nahrung, Energie und Lebensraum weiter drastisch verschärfen, vor allem auch durch die Folgen der Klimaerwärmung. Falls sie nicht auf 2 °C eingebremst werden kann, drohen global Eskalationsprozesse, die kaum beherrschbar sein werden. => Großansicht: Bezug Großansicht: Galerie | Serie
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Landgrabbing 03.09.11 (347) |
FR-Infografik: Ausverkauf von Ackerland Weltweit kaufen ausländische Investoren in zunehmenden Ausmaß Ackerflächen in armen Ländern - darunter welche mit vielen hungernden Menschen - auf oder pachten sie mit dem Ziel, dort Nahrungsmittel, Baumwolle, Gummi und Treibstoffe für den Export zu produzieren. Auch die Spekulation auf steigende Bodenpreise treibt das sog. "Landgrabbing" immer stärker an. In der Weltkarte sind die Länder nach 3 Kategorien eingefärbt: Investoren-/Herkunftsländer (rot: u.a. einige EU-Länder, Japan, Südafrika); Zielländer (grün: u.a. viele Länder in Zentralafrika, Argentinien, Indonesien), Ziel- und Investorenländer (beige: u.a. USA, Kanada, Brasilien, Russland, China). Länder ohne Angaben sind weiß gekennzeichnet. Für einige typische Länder werden folgende Daten angegeben: Landwirtschaftlich nutzbare Fläche in Mio ha| Bevölkerungsanteil auf dem Land in %| Anteil der unterernährten Bevölkerung in %| Einstufung nach dem Welthungerindex. Im folgenden eine Auswahl aus 10 notierten Ländern: Brasilien 61| 14| 6| mäßige Hungersituation; Argentinien 32| 8| 1| weniger Hunger; Äthiopien 14| 83| 46| gravierendes Hungerniveau; Madagaska 3| 79| 37| sehr ernste Hungersituation; Saudi-Arabien 3| 18| 1| wenig Hunger; Die Weltkarte ist eingelinkt im Artikel: Grenzenlose Gier nach Land [FR 03.09.11]
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Erdgasimporte-EU 28.07.11 (346) |
ZEIT-Grafik: Erdgasimporte nach Europa In die Europakarte sind die Trassen der geplanten und bereits fertig gestellten Gaspipelines nach Europa eingezeichnet: Nord-Stream (Gasprom, Wintershall, E.on, Gausunie, GDF Suez); TAP (EGL, Statoil, E.on); ITGI (Depa, Edision, Botas); South-Stream (Gasprom, Eni, Wintershall, EDF u.a.); Nabucco (OMV, RWE, BEH, Botas, MOL, Transgaz). Das Kreisdiagramm veranschaulicht die Anteile in % der Erdgaslieferländer für Europa im Jahr 2009: Russland 34; Norwegen 31, Algerienn 14, Katar 5; Libyen 3; Nigeria 2; Ägypten 2; sonstige 9. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel "Endspiel um Nabucco" [ZEIT 28.07.11, S.21], in dem analysiert wird, ob die geplante Nabucco-Pipeline angesichts unsicherer Lieferländer (u.a. Turkmenistan) und konkurrierender Länder (u.a. Russland, China) noch sinnvoll ist.
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Ölreserven 23.07.11 (344) |
FR-Infografik: Die größten Ölreserven 2010 Die OPEC hat umfangreiche Vorkommen von extrem schwerem teerartigem Erdöl - ähnlich den Ölsanden in Kanada - im Orinoco-Becken in Venezuela neu bewertet und zählt sie nun zu den Ölreserven, also zu jenen Ölvorkommen, die mit aktueller Technik als rentabel förderbar gelten. Damit rückt Venezuela auf Rang 1 der Länder mit den größten Ölreserven. Wie valide die Daten sind, lässt sich kaum beurteilen, da die Bewertungskriterien nicht einheitlich sind und die Daten meist von den Staaten selbst stammen, die oft ein Interesse an hohen Werten haben, u.a. weil sich dadurch ihre Förderquote innerhalb der OPEC erhöht. Bei Venezuela fällt auf, dass sich die Ölreserven seit 2006 angeblich mehr als verdreifacht haben sollen. Top 10-Länder Ölreserven 2010 (OPEC-Angaben, auf Mrd. Barrel gerundet): Venezuela 297, Saudi-Arabien 265, Iran 151, Irak 143, Kuwait 102, VAE 98, Russland 79, Libyen 47, Kasachstan 40, Nigeria 37. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Chávez macht sich stark [FR 23.07.11] | Serie
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Öllieferländer DE 2010 03.03.11 (333) |
dpa-Globus 4099: Öleinfuhren nach Deutschland im Jahr 2010 Im Jahr 2010 wurden insgesamt 93,3 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl aus 27 Ölländern nach Deutschland importiert, 4,7 % weniger als 2009. Die Tabelle listet die Top15 Öllieferländer, auf die 96,2 % der Ölimporte entfallen. Russland mit einem Anteil von 36,3 % ist mit Abstand das wichtigste Öllierferland, auf Rang 2 folgt Großbritannien mit 14,0 %. Zusammen mit Norwegen (Rang3; 9,4 %) und Kasachstan (Rang 4; 8,7 %) liefern diese Top4-Länder bereits mehr als 2/3 (68,4 %) aller Importe. Auf Rang 5 befindet sich Libyen (7,8 %), dessen Öllieferungen infolge der Aufstände gegen die Gaddafi-Diktatur im Verlaufe von 2011 phasenweise weitestgehend versiegten. Auf die Top10-Länder entfielen bereits 91 % der Importe. Saudi-Arabien, das Öland mit der weltweit größten täglichen und jährlichen Ölproduktion sowie den größten Ölreserven, lag zwar mit einem Anteil von nur 0,8 % auf Rang 15. Dennoch ist seine indirekte Bedeutung groß: Es ist bisher noch willens und in der Lage, Lieferausfälle anderer Länder wie Libyen, durch Mehrproduktion auszugleichen und dadurch den Ölpreis-Anstieg abzubremsen. Andernfalls droht eine Ölpreis-Explosion, die eine neuerliche weltweite Rezession auslösen könnte, wie z.B. 1973. Infografik: Daten-Tabelle (xls) Großansicht: Bezug Großansicht: Galerie | Serie
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Vital Signs 2011 Februar 11 (303) |
Worldwatch Institute: Vital Signs 2011 Der jährlich vom renommierten Worldwatch Institute publizierte Report bietet eine Fülle von Daten, Statistiken und Infografiken zu den weltweit wichtigsten Trends in Bereichen, die für die nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung haben: Energie und Transport; Umwelt und Klima; Nahrungsmittel und Landwirtschaft; globale Ökonomie und Ressourcen; Bevölkerung und Gesellschaft. Die diesjährige 18.Ausgabe liefert z.B. folgende Daten: 2009 stieg das Weltsozialprodukt nur um 0,3 %, das BIP von China aber um 9,1 %, das von Indien um 7,4 %. Von 1993 bis 2009 stieg der Meeresspiegel infolge der Klimaerwärmung um 3 mm pro Jahr, in den 118 Jahren davor nur um 1,7 mm pro Jahr. Die Kapazität der Photovoltaik stieg stieg 2009 um 20 %, die von Solarthermie-Kraftwerken um 26 %, von Windkraft um 31 %. Der Verbrauch von Erdgas sank um 2,1 %, die größte jemals gemessene Abnahmerate. Das Artensterben setzte sich fort: weitere 365 Arten gelten als akut gefährdet. Infos / Bestellung: Vital Signs 2011
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Rohstoffverbrauch 25.11.10 (284) |
dpa-Globus : Deutschlands Materialbedarf Die Grafik vergleicht den Rohstoffverbrauch Deutschlands in den Jahren 2000 und 2008, differenziert nach importierten bzw. im Inland gewonnenen Rohstoffen, aufgeschlüsselt nach 5 Rohstoffgruppen. Angabe: Import 2000;2008 | Export 2000;2008 in Mio Tonnen. Baummineralien: 28;20 | 679;552 Biomasse: 81;106 | 245;261 Energieträger: 268;310 | 221;209 Industriematerialien. 37;35 | 59;60 Erze: 107;134 | 0;0. Beim Rohstoffmport werden neben den direkt importierten Rohstoffen auch Halb- und Fertigwaren einbezogen, allerdings nicht jene Rohstoffe, die zur ihrer Erzeugung im Ausland benötigt wurden. Werden diese sog. "indirekten Rohstoffe" (anschaulich auch "Rohstoffrucksack" genannt") eingerechnet, stieg der Rohstoffverbrauch im Zeitraum 2000 bis 2008 um 3,3 %, nach herkömmlicher Rechnung (ohne Rohstoffrucksack) sank er um 5,7 %. Der sog. "inländische" Rohstoffverbrauch (Inland + Import - Export (jeweils mit Rucksack)) sank um 18,5 %. (Quelle: destatis.de) => Großansicht: Bezug Großansicht: Galerie
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Seltende Erden 11.11.10 (291) |
dpa-Globus 3884: Seltende Erden Mit "Seltene Erden" werden 17 spezielle Metalle bezeichnet (u.a. Neodym, Erbium, Thulium). Die Bezeichnung stammt aus der Zeit, als sie in seltenen Mineralien gefunden wurden. Ihre Bedeutung ist in den letzten Jahren stark gewachsen, weil sie unabdingbar für die Herstellung von Hightech-Produkten sind. (Metallurgie, Magnete, Katalysatoren, Polituren, Gläser, Leuchtmittel, Keramik, ...). Durch Dumpingpreise hat China in der Vergangenheit immer mehr Konkurrenten auf dem Weltmarkt - vor allem aus Hochlohnländern (USA, Australien, ...)- zur Aufgabe der Förderung dieser Spezialmetalle gebracht und dominiert inzwischen mit einem Anteil von 97 % den Weltmarkt (Indien 2,2 %, Brasilien 0,5 %, Malaysia 0,3 %) (⤴). Außerdem hat China angekündigt, den Export weiter einzuschränken, was zu Verknappung und Preisanstieg führen wird. Aufgrund dieser Manipulation will die USA Klage einreichen bei der WTO. Es droht ein Handelskrieg und Engpässe bei den Spezialmetallen mit gravierenden Folgen für die Produktion von Hightech-Produkten. | Infografik | Tabelle/Infos
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Ölpreis 23.09.10 (281) |
dpa-Globus : Der Ölpreis seit 1970 Der Ölpreis wird neben Angebot und Nachfrage durch weitere Faktoren beeinflusst, vor allem von Einschätzungen an den Rohstoff- und Finanzmärkten, wie lange die zur Neige gehenden Reserven noch reichen werden. Die sich abzeichnende Ölverknappung wird in der Tendenz den Ölpreis längerfristig erhöhen. Kurz- und mittelfristig können dagegen Extrem-Ereignisse in Politik und Wirtschaft (Kriege und Konflikte; Konjunktureinbrüche, Boomphasen) zu erheblichen Schwankungen führen. In der Grafik sind solche Ereignisse an markanten Hoch- und Tiefpunkten in Zeitraum von 1970 bis 2010 notiert. => Großansicht: Bezug Großansicht: Galerie | Serie
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Flüchtlinge- UNHCR-Bericht-2009 16.06.10 (254) |
FR-Grafik: Flüchtlinge weltweit 2009 Laut UNHCR-Jahresbericht waren im Jahr 2009 weltweit 43 Millionen (M) Menschen auf der Flucht. Hauptursachen dafür sind Kriege oder Dauerkrisen (Afghanistan, Somalia, Dem.Rep.Kongo, Sudan, Irak, ...) und sich verschärfende Konflikte um knapper werdende Ressourcen, darunter Wasser, Nahrungsmittel und Siedlungsräume nicht zuletzt als Folge der Klimaerwärmung. Rund 5,5 M Flüchtlinge leben seit 5 oder mehr Jahren im Exil, nur 0,25 M kehrten in die Heimat zurück. Da sich die Ursachen für Migration im Trend verschärfen werden, ist künftig mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen zu rechnen. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: UNHCR-Bericht: 43 Millionen sind auf der Flucht [FR 16.06.10]
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Meeresbelastung- Meeresressoucen 04.06.10 (250) |
Klett-Weltkarte: Meeresbelastung und maritime Rohstoffressourcen Aus Anlass der aktuell immer noch andauernden Ölpest-Katastrophe im Golf von Mexiko nach der Havarie der Ölplattform "Deepwater Horizon" stellt der Klett-Verlag eine Weltkarte bereit, in der die Orte von Tanker- und Ölplattform-Havarien seit 1970 als schwarze Punkte markiert sind. Die Regionen mit leichter bzw. starker Belastung durch Ölförderung und - transport sowie durch Industrie und Siedlungen sind in der Weltkarte gekennzeichnet. Außerdem enthält die Weltkarte weitere vielfältige Informationen zu maritimen Rohstoffressourcen (Off-Shore-Erdöl/Erdgas, mögliche Erdöllagerstätte, Gashydrate, Manganknollen, erzhaltige Sedimente mit Bunt-, Schwer- und Edelmetallen). Klett-Weltkarte: Download [pdf, 2,1 MB]
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Nordost-Passage-Arktis 02.03.10 (222) |
FR-Grafik: Nordost-Passage; Rohstoffe in der Arktis Die Klimaerwärmung wirkt besonders stark in der Arktis, so dass im Sommer neuerdings die Nordost-Passage eisfrei wird, was neue Schiffsrouten eröffnet. So ist z.B. die Route von Shanghai nach Hamburg an Russlands Nordküste vorbei um 6400 km kürzer als der tradionelle Weg über Südostasien durch die Malacca-Straße und den Suezkanal, der durch wachsende Terrorgefahr immer unsicherer und demsprechend durch erhöhte Versicherungsprämien teurer wird. Noch wichtiger sind die in der Arktis vermuteteten Bodenschätze: Geschätzte 30 % der weltweit noch nicht entdeckten Gas- und 13 % der Erdölvorkommen werden dort vermutet, dazu noch ergiebige Vorräte an Gold, Silber, Nickel, Chrom, Titanum, Wolfram, Kohle und Diamanten. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: China richtet Blick auf Arktis [FR 02.03.10]
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Rohstoffbasis-Chemie 05.02.10 (187) |
vdi-Grafik: Rohstoffbasis der chemischen Industrie Daten für 2007 in 1000 Tonnen: fossile Rohstoffe 19100; nachwachsende Rohstoffe (Nawaro) 2000. Unter den Nawaro: Fette/Öle 1150, Celluose 320, Stärke 260, Fasern 204, Zucker 204, Sonstige 117. Das Erdölzeitalter wird in den nächsten Jahrzehnten auslaufen. Die Chemieindustrie muss daher verstärkt fossile Rohstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle) durch Nawaro ersetzen. Bisher hat Erdöl jedoch mit 80 % den mit Abstand größten Anteil an der Rohstoffversorgung, es folgen Nawaro 10 %, Erdgas 8 %, Kohle 2 %. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Petrochemie weicht Bioraffinerie [vdi 5.2.10]
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Erdöl-Angebot-Nachfrage 29.07.09 (98) |
SZ-Grafik: Weltweite Ölfunde und Ölförderung Neu entdeckte Erdöl-Vorkommen (blau) sind seit ihrem letzten Spitzenwert im Jahr 1961 von ca. 55 Mrd. Barrel stark gesunken auf inzwischen ca. 5 Mrd.Barrel/Jahr und werden im Trend weiter sinken. Die Ölförderung (rote Kurve) stieg in den Jahren seit 1930, bei etwas Nachgeben zwischen 1979 und 1982, bis 2010 unter leichten Schwankungen im Trend immer an auf gut 30 Mrd. Barrel/Jahr, wird allerdings laut Prognosen ab 2010 stetig fallen, während der Bedarf steigt. In der Folge wird sich ab 2010 die Schere zwischen Ölnachfrage und Ölangebot immmer weiter öffnen, was vermutlich einen steigenden Ölpreis zur Folge hat. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel "Luxusgut Benzin: Erdöl wird knapp" [SZ 29.7.09]
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Rohstoffe 19.12.08 (28) |
Globus-Infografik: Bergeweise Rohstoffe Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Rohstoffpreise und ihr jäher Absturz ab Mitte 2008 in Folge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat wieder einmal ins öffentliche Bewusstsein gerückt, wie wichtig eine ausreichende Rohstoffversorgung bei verkaftbaren Preisen ist. Im Fokus standen bisher eher die fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Kohle) sowie die Stromerzeugung. Daneben verbraucht der Bundesbürger zahlreiche weitere Rohstoffe, insgesamt rund 1000 Tonnen im Verlaufe seines Lebens, z.B. mineralische und metallische Rohstoffe, die auf vielfältige Weise bei der Produktion von Gütern und der Bereitstellung sowie Erhaltung der Infrastruktur genutzt werden. => Daten der Infografik/ Großansicht
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Übernutzung-Erde 30.10.08 (178) |
WWF-Grafik: Ökologische Schuldner- und Geberländer Laut WWF-"Living-Planet Report 2008" beschleunigt sich die Übernutzung der Erde weiter: Wenn der bisherige Verbrauch an natürlichen Ressourcen anhält, bedarf es im Jahr 2035 bereits einer zusätzlichen Erde. In der Weltkarte sind Regionen nach 4 Stufen unterschiedlich grün (Biokapazität > Ressourcenverbrauch) bzw. rot (Biokapazität < Ressourcenverbrauch) eingefärbt: Je dunkler die Farbe, desto größer der Unterschied zwischen Kapaziät und Verbrauch. Eine Großansicht der Grafik befindet sich im Artikel "Der Mensch lebt weit über seine Verhältnisse" [welt.de 30.10.08] oder im "Living-Planet-Report 2008", S.5.
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Energien-Reichweite 06.01.06 (288) |
dpa-Globus : Fossile Energien: Reichweite von Erdgas, Erdöl, Kohle Angaben weltweit in Milliarden Tonnen Steinkohle-Einheiten (Mrd. tSKE):
=> Großansicht: Bezug
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erstellt: 22.11.24/ zgh | Rohstoffe/Ressourcen | 0 |
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