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Stefan Rahmstorf |
Lexikon | |
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Infos beim PIK |
Stefan Rahmstorf ist einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Im Schwerpunkt erforscht er die Rolle der Ozeane im Klimawandel. |
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Zusammen mit weiteren IPCC-nahen Wissenschaftlern wandte er sich z.B. gegen die These von Veizer/Shaviv, wonach die durch kosmische Strahlung beeinflusste Wolkenbildung Hauptfaktor für die globale Erwärmung sei
[1]. Die Kontroverse darüber wurde von Rahmstorf auf der PIK-Website dokumentiert. |
Kampf gegen sachlich falsche Medienberichte |
Immer wieder bekämpft Rahmstorf grobe wissenschaftliche Fehler und eine teils bewusste Irreführung durch manche Medien in der Berichterstattung und Meinungsbildung über den Klimawandel
[2][3][9].
Das starke Engagement Rahmstorfs rief Widerspruch bei einigen Autoren hervor, die Rahmstorf in einem FAZ-Artikel vorwarfen, er führe eine Art "Heiligen Krieg" gegen seine Kritiker und gegen sog. "Klimaskeptiker"
[4].
In den eskalierenden Streit griff die Leibniz-Gemeinschaft mit einem "Zwischenruf zur Kontroverse" ein: 17 Forscher nahmen Rahmstorf vor unberechtigter Kritik in Schutz
[5][6].
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Umweltpreis 2007 | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) würdigt das große Engagement Rahmstorf für die wissenschaftlich korrekte Berichterstattung über den vom Menschen verursachten Klimawandel und seine Folgen
[7] durch die Verleihung des Umweltpreises 2007 in der Kategorie Sonderpreis. |
Hurrikane Extremwetter- Ereignisse |
Mehrfach hat Rahmstorf die Hurrikan-Rekord-Saison 2005 in den Medien kommentiert und dabei differenziert erläutert, dass einzelne Wetterextreme oder wetterbedingte Katastrophen wie die Hurrikane "Katrina", "Rita" und "Wilma" nicht in Form einer direkten Ursache-Wirkungskette aus der Klimaerwärmung abgeleitet werden können. Zur Begründung verweist Rahmstorf auf allgemein gültige Aussagen der Stochastik (Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik), die er auf das Klimasystem anwendet: Zwar erhöht sich durch die globale Erwärmung die Wahrscheinlichkeit für Wetterextreme und daher ist im Schnitt über viele Jahre mit häufigeren und/oder stärkeren Wetterextremen zu rechnen. Aufgrund der hohen Komplexität des Klimasystems unterliegt der Wetterverlauf aber im hohen Grade dem Zufall und gleicht darin dem Würfeln. Ein verfälschter Würfel (erhöhte Wahrscheinlichkeit für Extremwetter) lässt sich durch wiederholtes Würfeln (Ablauf der Wetterereignisse) nicht mit Sicherheit von einem unverfälschten unterscheiden, gehäuft auftretende "Sechsen" (Wetterextreme) z.B. können rein zufällig oder auch durch Verfälschung des Würfels entstehen, eine sichere Entscheidung darüber ist prinzipiell bei vergleichsweise wenigen Würfen (Wetterverlauf in wenigen Jahren) nicht möglich. Erst bei vielen Würfen (Wetterverlauf über lange Zeiträume) ist eine signifikante Erhöhung von Extremwetter-Ereignissen mit hinreichender statistischer Sicherheit (z.B. 95 %) nachweisbar. |
Rahmstorf hat u.a. den Klimakatastrophenfilm "The Day After Tomorrow" in verschiedenen Medien kommentiert und dabei herausgestellt, welche Aspekte des Films wissenschaftlich haltbar oder eher Fiktion sind. - Comments on the movie "The Day After Tomorrow" [PIK] - Fragen und Antworten zum Film: Arbeitsblatt 3 des Umweltministeriums - In der Leonardo-Sendung vom 24.5.04 nimmt Rahmstorf ausführlich Stellung. Seine Aussagen sind im Manuskript zur Sendung nachzulesen. - Interview: "Ernst zu nehmende Gefahr" [FR, 29.5.04] Rahmstorf ist Mitglied im Gremium für "abrupte Klimaänderungen" in der NOAA (National Ocean and Atmospheric Administration ), genau jenem Wetteramt, in dem auch der Filmheld Jack Hall arbeitet. |
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Aktuelles | |
10.12.2007 Umweltpreis 2007 |
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) würdigt das große Engagement Rahmstorf für die wissenschaftlich korrekte Berichterstattung über den vom Menschen verursachten Klimawandel und seine Folgen durch die Verleihung des Umweltpreises 2007 in der Kategorie Sonderpreis [8] .[8] |
Literatur | |
Online-Bestellung bei Amazon.de |
Stefan Rahmstorf/ Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel Beck`sche Reihe 2006, ISBN 3-406-50866-9, 144 S., 25 Abb./ 2 Tabellen, 7,90 €, Nach den verheerenden Zerstörungen durch den Hurrikan "Katrina" und der Hurrikan-Rekordsaison 2005 findet der Klimawandel immer mehr öffentliche Beachtung. Die Autoren*, zwei renommierte Klimaforscher, vermitteln eine kompakte verständliche Einführung in den derzeitigen Stand der Forschung zum Klimawandel und seinen gravierenden weltweiten Folgen. Sie beschränken sich aber nicht nur auf die Analyse sondern zeigen auch Lösungsmöglichkeiten, um die drohende Klimakatastrophe zu mildern. * Hans Joachim Schellnhuber ist Gründer und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam. Stefan Rahmstorf forscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und ist Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. => Klimawandel Treibhauseffekt |
interne Links | |
Presse-/ Medien- Datenbank |
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen. Alle Datenbank-Einträge zum Stichwort "Rahmstorf": |
Jahrgang:
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Lexikon: | Treibhauseffekt Klimawandel |
Agenda 21 Themen: | Klima Energie Kyoto-Protokoll |
externe Links / weiterführende Informationen | |
Homepage | Infosite beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) |
Lexikon: |
Stefan Rahmstorf [Wikipedia] |
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// weitere Links werden im Rahmen der Aktualisierung ergänzt |
Anmerkungen | |
Anmerkungen werden im obigen Text durch [n] markiert, wobei n eine interne Nummer ist, die der zeitlichen Reihenfolge der Einführung der Anmerkungen [1], [2], [3], ..., folgt, die im Zuge von Ergänzungen abweichen kann von der Reihenfolge im Text. Durch einen Klick auf [n] gelangt man an die Textstelle der Anmerkung. Bei sich möglicherweise verändernden Quellen (Websites) wird das Datum des Zugriffs (Z TT.MM.JJ) notiert, ansonsten das interne Datum [TT.MM.JJ] der jeweiligen Quelle, sofern vorhanden. |
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[1] | Stefan Rahmstorf: Flotte Kurven, dünne Daten. Im Medienstreit um den Klimawandel bleibt die Wissenschaft auf der Strecke. [DIE ZEIT 5.9.02, Volltext beim PIK] |
[2] | Stefan Rahmstorf: Kampf um zwei Grad Celsius. Der Klimawandel lässt sich nicht stoppen. Um Extremfolgen zu verhindern und Anpassung zu ermöglichen, muss die Erderwärmung stabilisiert werden [die tageszeitung (taz), 18.11.05) |
[3] | Stefan Rahmstorf: Alles nur Klimahysterie. Wie "Klimaskeptiker" die Öffentlichkeit verschaukeln und wirksame Klimaschutzmaßnahmen verhindern.[Universitas 9/2007 ] [Auszug in: faz.net, 31.8.2007] |
[4] | Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer: Die "Klimaskeptiker" antworten. Wir müssen Urängste relativieren. [FAZ.NET, 05.09.07] |
[5] | Leibniz-Gemeinschaft: Alte Hüte in neuen Medien. Zwischenruf zur Kontroverse um Stefan Rahmstorfs Kritik an der medialen Wiederholung falscher Tatsachen zum Klimawandel [idw 24.10.07] |
[6] | Volker Mrasek: Klimaexperten im Clinch. Forscher brechen Lanze für attackierten Kollegen. [DLF, 31.10.07,] |
[7] | Stefan Rahmtorf: Klimawandel - einige Fakten [in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 47/19.11.2007, Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)] |
[8] | Rahmstorf erhält den Umweltpreis 2007 der Deutschen Umwelthilfe (DU): Videoausschnitt [Tagesthemen, 10.12.07] |
[9] | Stefan Rahmstorf: Es winkt die RWE-Lobby [taz 24.02.11] |
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Stand: |
=> Treibhauseffekt Klimawandel Klimawandel- Folgen |
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