Green-Economy
16.11.11
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UNEP: Green-Economy Laut UNEP-Studie kann ein ökologischer Umbau mit dem Leitziel der Nachhaltigkeit das globale Bruttosozialprodukt unterm Strich erhöhen und Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen in Bereichen wie Erneurbare Energien, Energiesparen, Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige Energie-, Wasser,- Wald- und Landwirtschaft sowie Mobilität zusammen mit Tourismus. Vor diesem Hintergrund forderte UNEP-Chef Achim Steiner bei der Präsentation der Studie in Peking einen neuen Wohlstandsindikator, der - anders als das BIP - das Naturkapital einbezieht und tatsächlichen Fortschritt gemessen am Kriterium der Nachhaltigkeit misst. So sollten z.B. umgehend die Subventionen in fossile Energien von weltweit 500 Mrd. USD abgebaut werden, da sie Klima und Umwelt zerstörten und die Energiewende verzögerten.
Download der Studie: Green-Economy [pdf, 21,9 MB]
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Globale_Megatrends
28.10.11
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WBGU-Factsheet: Globale Megatrends In lockerer Folge veröffentlicht der WBGU Factsheets zu ausgewählten Themen aus dem Bereich Umwelt und Entwicklung.
In seinem Factsheet 3/2011 analysiert der WBGU wichtige globale Megatrends: Klimawandel und Versauerung der Meere; Verlust von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt; wachsende Verknappung von überlebenswichtigen Ressourcen (Wasser, Böden, Nahrung, Energie); Bevölkerung und Urbanisierung; Entwicklung und Demokratisierung. Angesichts dieser Megatrends, die durch Übernutzung an die planetarischen Grenzen führen und zunehmend die Lebensgrundlagen gefährden, hält der WBGU eine umfassende "Transformation zur klimaverträglichen, nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gesellschaft" für notwendig.
Downlod: Factsheet 3/2011: Globale Megatrends [pdf, 2,2 MB]
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Hungermacher
18.10.11
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foodwatch-Studie 2011: Die Hungermacher. Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren Erstellt wurde der foodwatch-Report vom renommierten investigativen Journalisten Harald Schumann, (u.a. bekannt durch "Globalisierungsfalle" und der "Globlae Countdown"), der seit Jahren die Finanzmärkte vor dem Hintergrund der Globalisierung verfolgt. Durch Auswertung einer Fülle von Studien ist der Report auch für Experten eine Fundgrube und bleibt dennoch auch bei komplexen Zusammenhängen, die anschaulich dargestellt werden, für Laien gut verständlich. Mit einer Vielzahl von Indizien belegt Schumann die These, dass die Spekulation mit Rohstoffen an globalisierten Finanzmärkten nennenswert zum Anstieg der Nahrungsmittelpreise und damit zur Ausbreitung von Hunger beigetragen hat. Thilo Bode (foodwatch-Chef) fordert deshalb für den Bereich der Agrarrohstoffe u.a. ein Verbot von Publikumsfonds und Zertifikaten.
Download: Foodwatch-Studie 2011: Die Hungermacher [pdf, 2,4 MB]
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Vital Signs 2011
Februar 11
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Worldwatch Institute: Vital Signs 2011 Der jährlich vom renommierten Worldwatch Institute publizierte Report analysiert die weltweit wichtigsten Trends in Bereichen, die für die nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung haben: Energie und Transport; Umwelt und Klima; Nahrungsmittel und Landwirtschaft; globale Ökonomie und Ressourcen; Bevölkerung und Gesellschaft.
Die 18.Ausgabe liefert z.B. folgende Daten: 2009 stieg das Weltsozialprodukt nur um 0,3 %, das BIP von China aber um 9,1 %, das von Indien um 7,4 %. Von 1993 bis 2009 stieg der Meeresspiegel infolge der Klimaerwärmung um 3 mm pro Jahr, in den 118 Jahren davor nur um 1,7 mm pro Jahr. Die Kapazität von Photovoltaikstieg stieg 2009 um 20 %, die von Solarthermiekraftwerken um 26 %, von Windkraft um 31 %. Der Verbrauch von Erdgas sank um 2,1 %, die größte jemals gemessene Abnahmerate. Das Artensterben setzte sich fort: weitere 365 Arten gelten als akut gefährdet.
Infos / Bestellung: Vital Signs 2011
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