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Lexikon 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung
Sustainable Development Goals (SDGs)
 
 
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Presse-/ Medien-
Datenbank
Die Presse-/Medienbeiträge (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "2030-Agenda":
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Radio- und Fernseh-
Sendungen

Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
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Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Luftverschmutzung
WE 2025
 Globus Infografik 18251
16.04.26    (2768)
dpa-Globus 18251: Luftverschmutzung weltweit
In der Weltkarte sind die Regionen gemäß ihrer Ø-Feinstaub-Konzentration (PM2,5)* zur Stufung (5; 20; 35; 50) µg/m³ gefärbt.
Aufgrund der erheblichen Gesundheitsgefahren durch Feinstaub, insbesondere für Kinder aufgrund von langjähriger Schädigung, empfiehlt die WHO einen Grenzwert von maximal 5 Mikrogramm PM2,5* pro Kubikmeter, der aber 2025 nur in 13 von 143 untersuchten Ländern, Regionen und Territorien eingehalten wurde.Besonders gut schnitten die Karibik und Lateinamerika ab. In Kanada und zahlreichen Ländern Europas war die Feinstaubbelastung höher als im Vorjahr aufgrund riesiger Waldbrände, deren Häufigkeit und Intensität als Folge der globalen Erwärmung zunehmen wird, weshalb die schnelle drastische Reduktion von Treibhausgasen immer dringlicher wird.
  
* PM2,5: Feinstaubpartikel kleiner als 2,5 Mikrometer (µm): sie können in die Lunge und von dort sogar in den Blutkreislauf gelangen. Lungenkrebs, Schlaganfälle und Diabetes können u.a. die Folgen sein.
  
Quelle: IQAir World Air Report 2025  WHO  | Infografik 

| Feinstaub | Gesundheit | 2030-Agenda | Klimawandel |
Kindersterblichkeit
WE 1993-2023
 Globus Infografik 17820
12.09.25    (2666)
dpa-Globus 17820: Kindersterblichkeit weltweit
Die Anzahl der Kinder weltweit (in M), die vor ihrem 5.Geburtstag starben, ist von 1993 bis 2023 um den Faktor 2,5 gesunken, ebenso die Kindersterblichkeitsrate* (in ‰):
1993 12,1|91 2003 9,1|69 2013 6,6|46 2023 4,8|37 .
In der Weltkarte sind die 10 Länder mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate* (Jahr 2023, in ‰) orange markiert:
NE 115 NG 105 SO 104 TD 101 SS 99 GN 95 SL 94 CF 92 ML 91 BJ 78⟩ Tabelle.
Von den 4,8M toten Unter-5-Jährigen im Jahr 2023 starben 2,3M bereits in den ersten 28 Tagen vor allem an Atemwegsinfektionen, Malaria und Durchfallerkrankungen. Laut Unicef wird sich die Lage kaum verbessern, weil weiterhin Konflikte, hohe Lebenshaltungskosten, Klimawandel und wirtschaftliche Instabilität das Überleben von Millionen Kindern gefährden. Die Kindersterblichkeit drastisch zu senken, ist ein wesentliches Ziel der 2030-Agenda (SDG-3).

* Anzahl der Kinder, die vor ihrem 5. Geburtstag gestorben sind, pro 1000 Lebendgeburten

Quelle: Unicef  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Bevölkerung |  | 2030-Agenda |
17811 Kindersterblichkeit
WE Regionen 1990-2023
 Globus Infografik 17811
05.09.25    (2663)
dpa-Globus 17811: Kindersterblichkeit nach Weltregionen
Im Jahr 2023 starben weltweit 4,8M Kinder vor ihrem 5.Geburtstag, das entspricht einer Kindersterblichkeitsrate von 37 ‰*. Seit 1990 ist die Rate in allen sechs Weltregionen deutlich gesunken, wie beispielhaft der Vergleich der Jahre 1990|2000|2023 zeigt (Rate in ‰):
 Afrika  177|149|67  Südostasien  119|84|27  Östlicher Mittelmeerraum  106|82|42  Westpazifik  52|35|11  Amerika  43|26|13  Europa  31|21|8 .
Die Kindersterblichkeit drastisch zu senken ist ein zentrales Ziel der 2030-Agenda (SDG-3)

* Anzahl der Kinder, die vor ihrem 5. Geburtstag verstorben sind, pro 1000 Lebendgeburten

Quelle: WHO World health statistics 2025  | Infografik 

| Bevölkerung |  | Gesundheit | Nahrung | 2030-Agenda |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26 
  
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
WIR-2026
World Inequality Report 2026
10.12.25    (147)
World Inequality LAB: World Inequality Report 2026
Der "World Inequality Report 2026" (WIR 2026) ist nach 2018 und 2022 der dritte umfassende Report zur globalen Ungleichheit bei Einkommen, Vermögen, Bildung, THG-Emissionen und zwischen Frauen und Männern. Ein Maß für Ungleichheit ist die Verteilung der Bot50*|Mid40*|Top10*: im Jahr 2025 beim Einkommen 8|38|53 und Vermögen 2|23|75. Die 0,001% der reichsten Erwachsenen (rund 56000 Superreiche) besitzen 6% des globalen Vermögens, 3 mal so viel wie die ärmste Hälfte der Menschheit (). Auch der THG-Ausstoß ist extrem ungleich verteilt: Anteil der Bot50|Top1 beim Konsum 10|15 (), beim privaten Kapitalbesitz 3|41 ().
  

*  Bot50 = Bottom 50% = Untere Hälfte der Menschheit;
   Mid40 = Middle 40% = mittlere 40% der Menschheit;
  
Top10 = Top 10% = oberste 10% der Menschheit


Homepage   Executive Summery    Report 2026 (pdf)    Artikel (SZ 10.12.25)

| Armut & Reichtum | Treibhausgase | Gender-Gap | 2030-Agenda |
UN-Migrationspakt
Welt 2018
UN-Migrationspakt
30.07.18    (131)
UN: Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration
Im Sep. 2016 beschloss die UN-Vollversammlung mit der Annahme der "New York Declaration", einen globalen Migrationspakt zu formulieren. Das Dokument (pdf) dazu wurde am 13.7.18 abschließend formuliert, am 30.07.18 online gestellt und soll am 10.12.18 (70.Jahrestag der UN-Menschenrechtscharta) auf einer Konferenz in Marrakesch beschlossen werden. Der Migrationspakt blieb zunächst weitgehend unbeachtet, wird aber seit etwa Anfang November verstärkt diskutiert und auch kritisiert. Inzwischen haben einige Staaten erklärt, den Pakt nicht zu unterzeichen. Auch in Deutschland wird er zunehmend kontrovers debattiert. Eine fundierte Analyse und Bewertung aus Sicht von Nachhaltigkeit bietet dieser Presseartikel. Die Verbindlichkeit des Migrationspakts gemessen am Völkerrecht sowie mögliche negative Folgewirkungen (u.a. Sogwirkung) werden in zwei Interviews problematisiert mit Andreas Fischer-Lescano und Reinhard Merkel. (→ Presseartikel)

UN-Migrationspakt: Originaldokument: Download [undocs.org, pdf, engl.]

| Migration | 2030-Agenda | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Nachhaltigkeits-Review
DE 2018
RNE: Peer Review
04.06.18    (129)
RNE: Peer Review 2018 zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
Zur Umsetzung der 2030-Agenda der Vereinten Nationen wurde die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Anfang 2017 grundlegend überarbeitet, um sich enger an den 17 Entwicklungszielen der 2030-Agenda auszurichten. Der vorliegende Peer Review 2018 (Leitung: Helen Clark) ist der erste, der sich an der 2030-Agenda orientiert. Aus der Analyse des bisher Erreichten und der bisherigen Umsetzungsprozesse werden 11 Empfehlungen abgeleitet: Die Ziele sollten viel ergeiziger sein und ihre Umsetzung weitaus effektiver und partizipativer werden. Die Fähigkeit zum Systemdenken und die Bildung für Nachhaltigkeit sollten stärker gefördert werden.

 Download (pdf)   Analyse/Kommentar:  taz  DLF  TS  UD  BUND

| Nachhaltigkeitsstrategie | 2030-Agenda | BNE | Nachhaltigkeitsrat | Umweltrat |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Zivilgesellschaft
Welt 2018
Atlas Zivilgesellschaft
Atlas / UR-Materialien
Januar 19   (80)
Brot für die Welt: Atlas der Zivilgesellschaft
In einer offenen Gesellschaft leben nur 4% der Weltbevölkerung (WB: 7,5 G), dagegen wird bürgerschaftliches Engagement in vielen Ländern durch staatliche Gewalt mehr oder weniger behindert oder sogar vollständig unterbunden. Der Atlas zeigt die Lage weltweit und die Entwicklung in einzelnen Staaten, darunter im besonderen Fokus Bolivien, Kirgistan, Mexiko, Simbabwe, Togo und Ungarn. Die Analysen beruhen auf dem CIVICUS-Monitor, der alle UN-Mitgliedsstaaten sowie Palästina¹ und Taiwan² analysiert und kategorisiert (Anteil an der WB in %): geschlossen (27), unterdrückt (19) , beschränkt (36), beeinträchtigt (14), offen (4). In einer Weltkarte sind die Staaten entsprechend eingefärbt von dunkelrot bis grün.
1 UN-Beobachterstatus   2 von der UN als Teil Chinas eingestuft

Presseinfos    Atlas (pdf)    Unterrichtsmaterialien (Sek.II)

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Globalisierug
Globalisierug:  Grafik Großansicht
Materialsammlung
31.12.10   (49)
K.-P. Kruber, S.Schmidt, T.Tutat: Globalisierung
978-3-89974603-7; 80 S, 21,60 Euro
Das Wochenschau-Heft Nr. 6 (Nov/Dez) /2010 Sek.II  bietet auf 73 Seiten eine Fülle von Ausschnitten aus Zeitungsartikeln und Fachbüchern, kurze Begriffs- und Faktenerklärungen, Infografiken und Tabellen sowie Aufgaben- und Arbeitsvorschläge. Zahlreiche Links ins Internet bieten Möglichkeiten für vertiefende Recherchen. Ergänzt wird die Materialsammlung durch methodische und didaktische Hinweise für LehrerInnen.
Themen u.a.: Globalisierung der Wirtschaft; Welthandel samt Erklärungsansätzen; globale Handelsströme; internationale Arbeitsteilung; Freihandel vs. Protektionismus; WTO/ Debatte über Liberalisierung; Welthandel und Entwicklung, Millenniumsziele; Hungerkrise 2008; multinationale Konzerne und Unternehmensverantwortung; OEDC-Leitsätze; Finanz- und Wirtschaftskrise; globale Finanzmärkte und ihre Regulierung, Basel III; Finanzspekulation; Wetlwährungsordung: Währung, Wechselkurse, Euro-Krise, Wärhungsspekulation; Euro-Stabilitätspakt; Interationaler Weltwährungsfonds (IWF) und Weltbank; Deutschland in der Globalisierung: Beschäftigungsperspektiven, Standortfaktoren, Abgabebqoten, Arbeitskosten; Handels- und Leistungsbilanz.
  
Infos/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung beim Wochenschau-Verlag

| Globale Agenda 21 | Konsum & Produktion | Weltmarkt | BIP | Millenniumsziele | WTO |
wos-1S2
Wochenschau: Globale Probleme / Ausgabe 3-4/ 2006 Sek.I
Materialiensammlung
01.03.08   (5)
Wochenschau: Entwicklungspolitik
Das Wochenschauheft Nr. 1/2008 Sek.II bietet eine Fülle von Ausschnitten aus Zeitungsartikeln, Fachbüchern und Webseiten sowie Infografiken und Statistiken zum Themenkomplex Entwicklungspolitik. Zahlreiche Infokästen und Worterklärungen helfen beim Verstehen der Fachbegriffe und komplexen Zusammenhänge. Arbeitshilfen und - vorschläge regen an, sich aktiv mit den Inhalten auseinander zu setzen und eine eigene begründete Meinung zu entwickeln.
In der Materialiensammlung werden u.a. folgende Aspekte behandelt:
Bedingungen für Entwicklung, z.B. Good-Governance und fairer Handel; Beispiele für "failed states" (Somalia); Problematik des Rohstoffreichtums, z.B. Ressourcen-Fluch (Nigeria). Mit Fokus auf Afrika werden zum Schluss aktuelle Inhalte der deutschen Entwicklungspolitik aufgegriffen, wie z.B. Entschuldung und Armutsbekämpfung.     
Detailliertes Inhaltsverzeichnis mit vielen verlinkten Aspekten / Bezug

| Eine-Welt | Millenniumsziele | Rohstofffluch | Fairer Handel |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Stand: 30.11.11/zgh
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