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Lebensbedingungen in der Welt
G18446 / 10.08.26
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Ungleichheit verschärft sich
Die Lebensbedingungen in der Welt verbessern sich nur noch im Schneckentempo. In den Jahren 2020 und 2021 hatte sich der Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen (UN) sogar verschlechtert.Gründe waren die Corona-Pandemie, Kriege und die Klimakrise. Seitdem verbessert sich der HDI deutlich langsamer als zuvor. Von 2022 zu 2023 legte er im weltweiten Durchschnitt lediglich um 0,004 Punkte zu und erreichte somit 0,756 Punkte. Damit liegt er weiterhin im hohen statt sehr hohen Bereich. Die neueste Auswertung der UN zeigt zudem: Die Ungleichheit zwischen reichen und armen Ländern vergrößerte sich zum vierten Mal in Folge. Im Jahr 2023 erreichten 74 der 193 bewerteten Ländern einen sehr guten HDI, allen voran Island mit 0,972 Punkten. Gleichzeitig schnitten 26 Länder sehr schlecht ab. Auf dem letzten Platz landete Südsudan mit einem Wert von 0,388. In den bewerteten Kategorien waren die Unterschiede ebenfalls erheblich: So lag beispielsweise die Lebenserwartung bei der Geburt in Nigeria bei nur 54,5 Jahren, während sie in San Marino 85,7 Jahre betrug. Die durchschnittliche Zahl der Schuljahre war in Deutschland mit 14,3 Jahren am höchsten und in Niger mit 1,4 Jahren am niedrigsten. Quelle: UNDP UNDP UNDP © dpa-infocom GmbH
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E-Auto-Neuzulassungen in der EU
G18477 / 07.08.26
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Mehr Elektroauto-Neuzulassungen
In der Europäischen Union waren im Jahr 2025 mehr als 260 Millionen Pkw zugelassen. Knapp acht Millionen dieser Autos waren rein elektrisch betrieben. Das entspricht einem Zuwachs von 31,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor.Die Neuzulassungen von E-Autos haben ebenfalls kräftig zugelegt. Sie stiegen 2025 um knapp 30 Prozent auf 1,89 Millionen an. Im Jahr 2024 waren die E-Auto-Neuzulassungen noch rückläufig ( minus sechs Prozent im Vergleich zu 2023). Rein elektrisch betriebene Pkw machten 2025 17,3 Prozent aller in der EU neu zugelassenen Autos aus. Damit belegten sie den dritten Rang nach Pkw mit reinen Benzinmotoren (27,3 Prozent) und Nicht-Plug-in-Hybriden (33,1 Prozent). Quelle: Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
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Kriege 2025 G18443 / 23.07.26 |
US-Amerikanern stehen doppelt so viele Kalorien zur Verfügung wie benötigt Durchschnittlich 2000 Kilokalorien Energie pro Tag benötigt ein Mensch in Deutschland mindestens (der sogenannte Grundumsatz). Zur Verfügung standen den undesbürgerinnen und -bürgern im Jahr 2023 im Schnitt mehr als 3500 Kilokalorien.Das geht aus Zahlen von Our World in Data (OWID) und der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervor. Die durchschnittliche Kalorienverfügbarkeit pro Person und Tag ist eine wichtige Kennzahl, um die Nahrungsversorgung und die Nahrungssicherheit eines Landes zu beurteilen. Sie wird ermittelt anhand aller Kalorien, die der Bevölkerung durch die eigene landwirtschaftliche Produktion sowie Importe zur Verfügung gestellt werden können. In den zurückliegenden Jahrzehnten ist die Pro-Kopf-Kalorienverfügbarkeit weltweit tendenziell gestiegen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern teils erheblich. So stehen den Menschen in den reichen Industrienationen deutlich mehr Kalorien zur Verfügung als notwendig wären. In den USA etwa waren es 2023 knapp 4000 Kilokalorien, obwohl die Menschen dort einen durchschnittlichen Grundumsatz von knapp 2000 Kilokalorien haben. In armen Ländern wie beispielsweise dem Jemen ist die Lage anders. Hier standen jedem Menschen 2023 nur 1811 Kilokalorien am Tag zur Verfügung. Der Grundumsatz im Jemen ist aufgrund demografischer Faktoren (etwa Durchschnittsalter der Bevölkerung) zwar vergleichsweise gering (ca. 1700 Kilokalorien). Dennoch ist die Spanne zwischen den verfügbaren Kalorien und dem Grundumsatz deutlich geringer als etwa in den USA. Zudem muss bedacht werden, dass die Kalorienverfügbarkeit nicht erfasst, wie viele Kalorien tatsächlich konsumiert werden (oder bspw. als Lebensmittelabfall im Müll landen). Und letztlich kann auch innerhalb eines Landes die Kalorienverfügbarkeit sehr unterschiedlich sein. Quelle: Our World in Data © dpa-infocom GmbH
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Investitionen in die Schiene
G18447 / 23.07.26
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Mehr Verkehr, weniger Schienen
39 000 Kilometer – so lang ist aktuell das Schienennetz der Eisenbahnen in Deutschland. Doch obwohl das Schienennetz in den vergangenen Jahren geschrumpft ist, ist die Bahn populärer geworden. Allein vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 ist die Verkehrsleistung (transportierte Güter oder Personen mal Strecke) stark gestiegen: um 64 Prozent im Güterverkehr und um 46 Prozent im Personenverkehr. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass immer mehr Strecken überlastet sind. Abhilfe scha en sollen Investitionen. 222 Euro pro Kopf hat der Bund im Jahr 2025 in die Schieneninfrastruktur gesteckt. Das sind 24 Euro pro Kopf mehr als im Vorjahr und 107 Euro pro Kopf mehr als noch 2023. Die Organisation Allianz pro Schiene lobt die Investitionen, merkt aber auch an, dass Ausbau und Neubau von Schienen weitestgehend auf der Strecke bleiben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern rangiert Deutschland im Mittelfeld. Ganz vorn stehen Luxemburg und die Schweiz, die im Jahr 2025 rund 622 bzw. 504 Euro pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert haben. Quelle: Allianz pro Schiene Allianz pro Schiene © dpa-infocom GmbH
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Die Probleme der Rentenversicherung
G18442 / 15.07.26
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Mehr Ältere, weniger Jüngere
Deutschland ist geprägt durch eine schnell alternde Gesellschaft. Die Lebenserwartung nimmt weiter zu, die Geburtenrate ist niedrig. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer mehr Ältere der jüngeren Generation gegenüberstehen werden. Das stellt die Sozialsysteme, insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung, in den nächsten Jahrzehnten vor große Herausforderungen. Mit der stufenweisen Einführung der „Rente mit 67“ wird das gesetzliche Renteneintrittsalter Schritt für Schritt heraufgesetzt. Wer früher in Rente gehen möchte, muss Abschläge in Kauf nehmen. Bereits in den vergangenen Jahren ist das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter wieder gestiegen – von 60,2 Jahren im Jahr 2000 auf 63,0 Jahre im Jahr 2024. Im Jahr 1960 war eine Person in der Bundesrepublik durchschnittlich 59,2 Jahre alt, wenn sie sich aus dem Berufsleben verabschiedete. Damals erhielt man gut 53 Prozent seines Bruttogehalts als Rente, im Schnitt für knapp 10 Jahre. Wer 2024 in den Ruhestand ging, wird durchschnittlich mehr als 20 Jahre Rente beziehen. Dafür werden Rentnerinnen und Rentner jedoch nur 44 Prozent ihres Bruttogehalts bekommen. Quelle: Deutsche Rentenversicherung Deutsche Rentenversicherung Bundesministerium für Arbeit und Soziales © dpa-infocom GmbH
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| Stand: 10.08 |
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