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Ölpreis_WE 2022-2026: Globus Infografik 18176 vom 06.03.2026 Der Ölpreis seit 2022 Asyl-Erstanträge_DE 2025: Globus Infografik 18160 vom 27.02.2026 Schutzsuchende in Deutschland Korruption_WE 2025: Globus Infografik 18147 vom 20.02.2026 Korruption in der Welt Global Gender Gap Index_WE 2025: Globus Infografik 18133 vom 13.02.2026 (Un)-gleiche Chancen Abgaben_OECD-2024: Globus Infografik 18114 vom 06.02.2026 So hoch sind die Abgaben
  
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Der Ölpreis seit 2022
Ölpreis_WE 2022-2026: Globus Infografik 18176 vom 06.03.2026 G18176 / 06.03.26
Steigende Ölpreise durch Konflikte im Nahen Osten
Der Ölpreis schwankt von Tag zu Tag. Er ist stark abhängig von Angebot und Nachfrage. Zudem können Ereignisse wie Naturkatastrophen, politische Krisen und Kriege die Preisentwicklung beeinflussen. So war der Ölpreis stark gestiegen, kurz nachdem Russland im Februar 2022 die Ukraine angegriffen hatte. Russland gehört zu den größten Öl-Exporteuren der Welt. Die Sanktionen gegen russische Öl-Exporte führten somit zu einer Versorgungsunsicherheit am Ölmarkt. Dadurch war der Preis für ein Barrel Opec-Rohöl (159 Liter) von rund 96 US-Dollar auf knapp 130 US-Dollar gestiegen – ein Preisanstieg von rund 34 Prozent in nur zwei Wochen. Im Verlauf des Jahres 2022 war der Ölpreis wieder stark gesunken. Daraufhin hatte die Öl-Allianz Opec+ umfassende Förderkürzungen beschlossen. Das geringe Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage sollte die Preise wieder stabilisieren. Im Herbst 2023 führte die Verlängerung der Förderkürzungen dazu, dass die Ölpreise deutlich anstiegen. Hinzu kamen Eskalationen im Krieg zwischen Israel und der Hamas, die die geopolitischen Sorgen am Ölmarkt verstärkten. Auch der langanhaltende Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat in den letzten Jahren den Ölpreis immer mal wieder nach oben getrieben. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 ist der Ölpreis um knapp 16 Prozent gestiegen (Stand: 3.3.2026). Obwohl der Ölpreis sensibel auf geopolitische Entwicklungen reagiert, seien die Schwankungen heutzutage meist nur kurzfristig, so die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie erklärt: Wegen der Klimaerwärmung wird der Verbrauch von Öl zunehmend eingeschränkt. Dafür werden Erneuerbare Energien in fast allen Ländern weiter ausgebaut, wodurch die Bedeutung von Öl als Energieträger zukünftig weiter abnehmen sollte.
Quelle: Opec   Bpb   IEA   EIA  
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| Ölpreis | Erdöl |
Schutzsuchende in Deutschland
Asyl-Erstanträge_DE 2025: Globus Infografik 18160 vom 27.02.2026 G18160 / 27.02.26
Weniger Anträge auf Asyl
Die Zahl der Asylanträge ist im Jahr 2025 extrem zurückgegangen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sagt: 113 000 Asyl-Erstanträge und 55 000 Folgeanträge wurden gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Erstanträge damit um gut 50 Prozent gesunken. Die größte Gruppe von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern kam aus Afghanistan. Gut jeder fünfte Erstantrag stammte von ihnen. Fast genauso viele Erstanträge stellten Syrerinnen und Syrer. In Syrien herrschte rund 14 Jahre lang Bürgerkrieg. Folglich hatte die Quote der genehmigten Asylanträge im Jahr 2024 noch 83 Prozent betragen. Im Dezember 2024 stürzten allerdings Milizen den syrischen Diktator Assad. Die Macht übernahm ein Rebellenführer mit islamistischem Hintergrund. Die Folge: Im Jahr 2025 wurden nur noch 2,1 Prozent der Schutzsuchenden aus Syrien anerkannt. Die CSU sagte, dass der Schutzgrund für Menschen aus Syrien entfallen sei. Der EU-Kommissar Magnus Brunner hingegen betonte im Februar 2026, dass Syrien nach EU-Regeln noch kein sicheres Herkunftsland sei. Noch immer sind dort IS-Kämpfer aktiv. Im Norden und Osten etwa kämpften Kurden im Januar 2026 gegen Regierungstruppen. Diese wollen die autonom verwalteten kurdischen Gebiete in die staatliche Ordnung eingliedern.
Quelle:  BAMF   UN  UN  UN  
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| Migration |
Korruption in der Welt
Korruption_WE 2025: Globus Infografik 18147 vom 20.02.2026 G18147 / 20.02.26
Zwei Drittel der Länder erreichen keine 50 Punkte
In vielen Teilen der Welt nimmt die Zahl an Rechtsnationalen und Populisten zu und das hat Konsequenzen, sagt die Organisation Transparency International. Ihr jährlich erhobener Korruptionswahrnehmungsindex zeigt, dass wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor weltweit zugenommen hat. Dabei bewertet Transparency International die wahrgenommene Korruption auf einer Skala von 0 bis 100, wobei 100 keinerlei Korruption bedeutet. Im Jahr 2025 lag der globale Durchschnittswert bei 42 Punkten – der tiefste Wert seit mehr als 10 Jahren. Mehr als zwei Drittel der 182 untersuchten Länder erreichten nicht einmal 50 Punkte. Dabei hat Korruption besonders in den Ländern zugenommen, in denen rechtsextreme oder populistische Parteien an die Macht gekommen sind. Transparency International erklärt: Der Grund ist, dass diese Regierungen Schutzmechanismen gegen Korruption massiv abbauen. Die letztplatzierten Länder Südsudan und Somalia erreichen beide gerade einmal 9 Punkte. Im Südsudan wurden die ersten geplanten Wahlen seit der Unabhängigkeit im Jahr 2024 nochmals verschoben. Somalia hat in den vergangenen Jahren zwar erste Schritte hin zum Staatsaufbau gemacht, ist aber noch immer ein extrem instabiles Land ohne Gewaltenteilung. Die Zahlen von Transparency International zeigen zudem, dass auch in Demokratien die Korruption zunimmt: Vor zehn Jahren erreichten noch 12 Länder mehr als 80 Punkte im Index, heute sind es nur noch 5. Deutschland steht mit 77 Punkten auf dem zehnten Platz und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2 Punkte verbessert. Schaut man jedoch auf die langfristige Entwicklung in Deutschland, so hat die Korruption in den vergangenen 10 Jahren zugenommen.
Quelle: Transparency International   Transparency International   BMZ   Auswärtiges Amt  
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(Un)-gleiche Chancen
Global Gender Gap Index_WE 2025: Globus Infografik 18133 vom 13.02.2026 G18133 / 13.02.26
Deutschland auf dem neunten Platz
Eine Welt, in der alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Chancen und Rechte haben: Dieses Ziel haben wir bisher zu 68,8 Prozent erreicht. Das zeigt der Global Gender Gap Report 2025, der die Gleichstellung in 148 Ländern untersucht hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage leicht verbessert. Schaut man auf die 100 Länder, die seit 2006 konstant untersucht werden, wird jedoch klar: Es geht nur im Schneckentempo voran. In dieser Geschwindigkeit wird es noch 123 Jahre dauern, bis Männer und Frauen weltweit gleichgestellt sind.
Die Lage in den Weltregionen ist aktuell sehr unterschiedlich. Nordamerika und Europa schneiden am besten ab: Hier ist die Lücke zu 75,8 Prozent bzw. 75,1 Prozent geschlossen. Das beste Ergebnis erzielt Island mit 0,926 von 1,0 möglichen Punkten. Island ist somit das einzige Land, das die Lücke zu mehr als 90 Prozent geschlossen hat. Das letztplatzierte Land (Pakistan) erreicht lediglich 0,567 Punkte. Deutschland landet mit 0,803 Punkten auf Platz 9. Untersucht wurde die Chancengleichheit in vier verschiedenen Kategorien: wirtschaftliche Teilhabe und Chancen, Gesundheit und Lebenserwartung, Bildung sowie politische Repräsentation. Im Bereich Bildung erreichen 41 Länder volle Chancengleichheit und auch im Bereich Gesundheit schneiden immerhin 18 Länder mit 0,980 Punkten sehr gut ab. Anders sieht es im Bereich politische Repräsentation aus: Dort erreichen nur 7 Länder mehr als 0,600 Punkte.
Quelle: WEF Global Gender Gap Report 2025  
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| Gender-Gap |
So hoch sind die Abgaben
Abgaben_OECD-2024: Globus Infografik 18114 vom 06.02.2026 G18114 / 06.02.26
Was vom Bruttolohn abgezogen wird
Deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen eine hohe Steuer- und Abgabenlast schultern. Im Jahr 2024 summierte sich die Belastung für einen ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder und mit einem durchschnittlichen Einkommen auf 37,4 Prozent. Davon entfielen 16,7 Prozent auf die Einkommensteuer und 20,7 Prozent auf die Sozialabgaben. Das geht aus Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Nur in Belgien und Litauen wurde der Faktor Arbeit noch stärker belastet. Die OECD errechnete für Belgien eine Belastung von 39,7 Prozent für durchschnittliche Arbeitnehmende und für Litauen eine Belastung von 38,2 Prozent. Eine sehr niedrige Abgabenquote wies das OECD-Mitgliedsland Chile mit 7,2 Prozent auf.
Quelle: Eurostat   Eurostat   OECD  
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Stand: 06.03.26/zgh

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